Pressemitteilungen

Die BIM ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Landes Berlin und bewirtschaftet überwiegend landeseigene Immobilien. Daraus resultiert für die Gesellschaft eine besondere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und der Presse.

An dieser Stelle informieren wir Sie durch unsere Pressemitteilungen über alle herausragenden Ereignisse im Geschäftsbereich der BIM. Falls Sie weiterführende Fragen haben, ein Hinter-grundgespräch wünschen oder Bildmaterial zu unseren Immobilien benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Eröffnung der Alex-Wache – Mehr Polizei auf dem Alexanderplatz für mehr Sicherheit in der Stadt

15.12.2017

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat heute gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Klaus Kandt, dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums Dr. Dieter Romann, dem Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel und Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die neue Polizeiwache am Alexanderplatz feierlich eröffnet.  

Innensenator Andreas Geisel lobte die neue Wache als einen wichtigen Baustein im Gesamtkonzept zur Kriminalitätsbekämpfung am Alexanderplatz. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen: Die Polizei ist da, wo sie gebraucht wird. Sichtbar, ansprechbar und hilfsbereit.“ Geisel betonte mit Blick auf die Gesamtsituation auf dem Alexanderplatz und dem angrenzenden Rathausforum, dass neben der Polizeiarbeit auch präventive Maßnahmen wie Sozial- und Jugendarbeit sowie städtebauliche Instrumente notwendig seien, um die Lage in den Griff zu bekommen. „Aus polizeilicher Sicht kann ich sagen: Die Alex-Wache ersetzt keine Polizei, sondern erhöht die Zahl der Polizistinnen und Polizisten an diesem kriminalitätsbelasteten Ort“, sagte Berlins Innensenator. Damit sei für den Alexanderplatz ein Sicherheitspaket geschnürt, mit dem man der Kriminalitätsentwicklung wirksam und nachhaltig begegne.

Polizeipräsident Klaus Kandt sagte dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir die Alex-Wache im Herzen der Stadt eröffnen können. Diese Wache und die dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen sind ein starkes Zeichen für das, was uns wichtig ist: Maximale Transparenz, schnelle Einsatzfähigkeit und Bürgernähe rund um die Uhr. Die Alex-Wache wird sicherlich als Visitenkarte der Polizei Berlin angesehen, deshalb war es mir wichtig, dass dieses Gebäude ein professionelles und sicheres Umfeld für die Menschen bietet, die dort ihren Dienst versehen werden.“

Für die Alex-Wache stehen zukünftig 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Polizei zur Verfügung. In der 70 Quadratmeter großen Wache wird sie rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr mit permanent 3 Beamtinnen und -beamten präsent und ansprechbar sein. Die Alex-Wache ist auch „Anlauf- und Arbeitsstätte“ für die Bundespolizei und das Ordnungsamt Mitte.

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, zeigte sich erfreut über die Eröffnung der Polizeiwache an diesem sehr prominenten Ort. „Die Ereignisse der Vergangenheit haben gezeigt, dass der Alexanderplatz von einer steten Polizeipräsenz nur profitieren kann. Mit der Unterstützung der Senatsinnenverwaltung und der Senatsfinanzverwaltung ist nun auch sichergestellt, dass das Ordnungsamt Mitte in Zukunft den Alexanderplatz an 365 Tagen des Jahres von 6.00 bis 22.00 Uhr bestreifen kann. Durch die Präsenz von Polizei, Ordnungsamt und Sozialarbeit am Alexanderplatz erwarte ich einen echten Qualitätssprung hinsichtlich Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Alexanderplatz.“

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, sagte anlässlich der Eröffnung: "Ich bin sehr froh, dass wir die kombinierte Polizeiwache auf dem Berliner Alexanderplatz schon heute eröffnen können. Aus meiner Sicht steht diese sinnbildlich für die hervorragende Kooperation zwischen der Polizei des Landes Berlin, dem dortigen bezirklichen Ordnungsamt und der Bundespolizei. Bezirk, Land, Bund - Hand in Hand für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, genau so soll es sein."

Die neue Wache wurde gebaut von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH. Deren Geschäftsführer Sven Lemiss sagte zum Abschluss: „Die BIM als Immobiliendienstleister hat ihre Verantwortung für die Stadt wahrgenommen und ich freue mich, die Alex-Wache heute nach nur 99 Tagen Bauzeit pünktlich zu übergeben.“

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Dank rostigem Käfer: BIM spendet über 5.000 Euro für Geflüchtete

01.11.2017

In einer Garage auf einer von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwalteten Liegenschaft wird 2016 ein alter VW Käfer gefunden. Auf Ebay erzielt der marode Oldtimer stolze 5.065 Euro, die heute an den Interkulturanstalten Westend e. V. in Charlottenburg-Wilmersdorf gespendet wurden.

Als Mitarbeiter der BIM im Oktober 2016 auf einer ihrer Liegenschaften in Altglienicke eine nicht mehr genutzte Garage aufschließen, staunen sie nicht schlecht. Vor ihnen steht ein stark von Rost befallener Oldtimer, allem Anschein nach ein VW Käfer Ovali. Von Fensterscheiben, Kotflügeln, Sitzen und Außenspiegeln fehlt jede Spur. Spinnen haben bereits ihre Netze in allen Winkeln des Fahrzeugs gesponnen. Laub eines längst vergangenen Jahrzehnts macht sich im Innenraum breit. Was tun mit dem rostigen Gefährt?

Als die Nachricht des gefundenden Käfers durch die Büros der BIM geistert, entbrennen rege Diskussionen. Die Baudekade wird erst auf die Siebziger, später auf die Fünfziger Jahre datiert. Besonders das Faltdach hat es den Autoliebhabern unter den BIM-Mitarbeitern angetan. Für sie ist klar: Der kleine, rostige Käfer ist ein Juwel. Etwas in die Jahre gekommen zwar, aber durchaus von nostalgischem Wert. Schließlich entscheidet man sich dazu, den Wagen für einen guten Zweck auf Ebay zu versteigern. Für die meisten bleibt jedoch immer noch völlig unklar, wozu ein rostiger Käfer noch gut sein soll. Schnell sollte klar werden, wie sehr sie sich täuschten.

Das Mindestgebot von 500 Euro wird noch am ersten Tag erreicht. Zwei Tage später ist bereits die 1.000 Euro-Marke gesprengt. Zwei Tage darauf: 2.000 Euro. Spätestens jetzt reiben sich die meisten BIM-Mitarbeiter verdutzt die Augen. Am letztem Tag der Auktion dann der große Bieterrausch: 2.500 - 3.800 - 5.000 – sieben Sekunden vor Auktionsende schließlich das letzte Gebot: 5.065 Euro. Ein Oldtimer-Liebhaber aus Belgien, rund 700 Kilometer von Berlin entfernt, erhält den Zuschlag.

Das Geld kommt nun dem Interkulturanstalten Westend e. V. in Charlottenburg-Wilmersdorf zugute. Hardy-Rudolf Schmitz, Vorsitzender des Vereins, nahm den Scheck heute von Frau Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM, in den historischen Vereinsräumen im Berliner Westend entgegen.

„Dass der von uns entdeckte Oldtimer noch eine so hohe Summe erzielen konnte, hat uns alle schon überrascht. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit dem Geld nun die couragierte Arbeit des Interkulturanstalten Westend e. V. unterstützen und einen weiteren Beitrag zu mehr Integration für ein vielfältiges Berlin leisten können“, sagt Birgit Möhring.

„Im nächsten Jahr möchten wir die Veranstaltungsreihe ‚Interkultur am Samstag‘ mit Musikern und Schriftstellern weiter fortsetzen. Mit der großzügigen Spende der BIM kann es nun mit Schwung weitergehen. Zudem werden wir ein ordentliches E-Piano kaufen, das uns bisher schmerzlich gefehlt hat. Dass ein fast schrottreifer alter Käfer uns dabei hilft, geflüchteten Menschen zu helfen, klingt schon etwas verrückt. Aber in Berlin ist eben alles möglich“, freut sich Hardy Rudolf Schmitz.

Über den Interkulturanstalten Westend e. V.

Der Interkulturanstalten Westend e. V. engagiert sich seit 2016 für Menschen, die von Flucht und Vertreibung betroffen sind, in dem ein familiäres Umfeld geschafft werden soll, das anstiftet, selbst aktiv zu werden. Dabei setzt man auf interkulturellen Dialog, Kunst, Kultur, Alltagshilfe und vor allem auf persönliches Kennenlernen. Das Sprachcafé, der Filmclub am Freitag, Kulturveranstaltungen am Samstag, spezielle Sprachangebote, Kinderbetreuungsangebote,  Kunstworkshops inklusive einer kleinen Druckerei sowie eine Bibliothek mit Computern schaffen ein breites Angebot.

Das Westend in Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine der ältesten Villenkolonien Berlins. Hier wurden in den letzten Jahren mehrere Flüchtlingsheime eingerichtet. Im Winter 2015 lebten hier 3.500 geflüchtete Erwachsene mit ihren Kindern und 300 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in verschiedenen Unterkünften.

Neue Sporthalle der Polizei - Feierliche Schlüsselübergabe

26.10.2017

Heute Vormittag wurde der Schlüssel für die restaurierte und teilerneuerte Sporthalle auf dem Polizeigelände in der Charlottenburger Chaussee in Ruhleben feierlich übergeben.

Nach Grußworten des Staatssekretärs für Inneres, Herrn Torsten Akmann, und der Referatsleiterin der Serviceeinheit für Technik und Logistik der Polizei Berlin, Frau Sabine Schiele, ging nun die Schlüsselgewalt symbolisch an die Polizeivizepräsidentin Frau Margarete Koppers. Die Übergabe des Schlüssels erfolgte durch Herrn Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die die Baumaßnahme durchführte.

Das Gebäude, das den Auszubildenden als „Haus 5“ oder „alte Sporthalle“ bekannt ist, wurde ca. 1890 als Reithalle in Form eines massiven Mauerwerksbau aus Vollziegeln erstellt und in den 1970er Jahren als Sporthalle umgebaut. Nach Planungsbeginn im Januar 2015 begannen im März 2016 die Restaurierung der alten denkmalgeschützten Sporthalle und der Anbau einer neuen Sporthalle, die bereits seit Juli 2017 genutzt wird. 

Die Sporthalle steht nun den Auszubildenden in vollem Umfang zur Verfügung.

BIM stellt die 100. Photovoltaik-Anlage fertig

26.10.2017

Und sie befindet sich auf der Justizvollzugsanstalt Heidering. Die im Auftrag der BIM durch die ArGe Berliner Stadtwerke-Berolina errichtete PV-Anlage wird vom SILB gepachtet, um so den selbsterzeugten Solarstrom im Eigenverbrauch am Standort direkt zu nutzen. Die Heidering-Anlage ist ca. 20 x so groß wie diejenige auf dem Roten Rathaus und wird nach einer technisch bedingten Erweiterung im nächsten Jahr die größte solare Dachanlage in den von der BIM bewirtschafteten Portfolios (SILB) sein. Damit wird durch das vom Energie- und Umweltmanagement (EUM) der BIM geleitete Projekt ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt Berlin 2050 gesetzt.

Die Anlage produziert ca. 660.000 kWh Solarstrom pro Jahr, das entspricht einen jährlichen Strombedarf von ca. 200 Drei-Personenhaushalte. Etwa 82 Prozent werden von der Justizvollzugsanstalt selbst verbraucht, der Rest in das Netz eingespeist. Damit ergibt sich eine CO² Einsparung von ca. 380 Tonnen pro Jahr.

BIM soll „Haus der Statistik“ neues Leben einhauchen

13.10.2017

Das Land Berlin erwirbt das ehemalige „Haus der Statistik“ in der Otto-Braun-Straße von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Mit Sanierung, Herrichtung und Leerstandsmanagement der Immobilie wird die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) betraut.

In das seit 2008 leer stehende ehemalige „Haus der Statisik“ soll wieder Leben einkehren. Das Land Berlin hat die Immobilie von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben. Der Verkauf entspricht einer Vereinbarung im Hauptstadtfinanzierungsvertrag, die damit insoweit erfüllt ist. Der Übergabetermin fand heute vor Ort statt.

Für das Land ist der Standort an der Otto-Braun-Str. 70-72 im Bezirk Mitte vor allem zur Unterbringung der Berliner Verwaltung sowie zur Einrichtung von Flächen für Sozial-, Bildungs- und Kulturnutzungen von besonderem Interesse. Unter Einbeziehung der dem Land Berlin in diesem Areal bereits gehörenden Flächen besteht dort Potenzial für Wohnungsneubau. Die derzeitigen Freiflächen sowie mögliche weitere Flächenpotenziale können zudem perspektivisch durch Neubauten für unterschiedliche Nutzungen nachverdichtet werden. Die Liegenschaft setzt sich aus mehreren Gebäudeteilen zusammen und verfügt insgesamt über eine Gesamtfläche von rund 55.000 m² Nettogrundfläche.

„Wir freuen uns, dass das Land Berlin die BIM mit der Bewirtschaftung des ehemaligen Hauses der Statistik beauftragt hat und wir nun dazu beitragen können, die oft als Geisterhaus bezeichnete Liegenschaft schnellstmöglich wiederzubeleben. Nach einer dringend notwendigen Sanierung wird das geschichtsträchtige Haus sowohl für die Bedürfnisse der Berliner Verwaltung als auch für sozio-kulturelle Zwecke zur Verfügung stehen und sich dann auch von seinem äußeren Erscheinungsbild wieder in das Stadtbild einfügen“, so Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM.

Unmittelbar nach der Übernahme der Immobilie soll durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) die zügige Sanierung und Herrichtung der Bestandsgebäude erfolgen. Erste Schritte im Rahmen der geplanten Sanierung sind die Organisation eines Fassadenwettbewerbes sowie die Ausschreibung von Projektsteuerungsleistungen. Die Gebäude sind durch die rundum fehlenden Fenster in der Fassade ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Hier droht mittelfristig ein stetig unwiederbringlicher Verfall der noch verwendbaren, aber stark sanierungsbedürftigen Bausubstanz.

Zudem müssen die Grundrissstrukturen für  die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten umfangreich angepasst werden.  Auch die Aufgaben des Leerstandsmanagements werden der BIM übertragen. Diese umfassen unter anderem Sicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von Hausfriedensbruch und Vandalismus sowie eine Verkehrssicherung, beispielsweise durch regelmäßige Zustandskontrollen und die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes.

Zur Geschichte:

Von 1968 bis 1970 entstand ein dreiteiliger neun- bis zwölfgeschossiger Stahlskelettbau für die Zentralverwaltung für Statistik der DDR mit einer geplanten Mischnutzung. Während die oberen Etagen dem Ministerium für Staatssicherheit vorbehalten waren, wurde das Erdgeschoss durch mehrere Geschäfte aufgelockert. Es gab mit der „Jagdklause“ und „Mocca-Eck“ zwei Gaststätten, ein Geschäft für Jagd- und Anglerbedarf und „Natascha“, dem Laden für Produkte aus der UdSSR. Auch Kunst fand Einzug. Der Bildhauer und Kunstschmied Achim Kühn schuf „Tiere im Geäst“, eine Schmiedarbeit, für die Fassade der „Suhler Jagdhütte“ und ein kupfernes Relief  für den Haupteingang. Von Ronald Paris stammte das neun Meter lange Epochenbild „Lob des Kommunismus“, für das die SED-Kunstbeauftragten eine Liste mit 24 Änderungswünschen vorlegten, die Paris konsequent ignorierte.

Der Gebäudekomplex bestand aus sieben mehrgeschossigen Bauteilen und Flachbauten. Die Flachbauten nahmen das Rechenzentrum, das Großarchiv und die Bibliothek auf. 1957 wurde ein einheitliches System von Rechnungsführung und Statistik entwickelt, dessen Hauptaufgabe die Bereitstellung von Informationen und Analysen für die Planung und Leitung der Volkswirtschaft war. Besonders wichtig waren die Erfassung und Aufbereitung von Daten für die Fünfjahrespläne der DDR. Heute befindet sich das Statistische Bundesamt in Wiesbaden und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren.