BIM Klimacoaching – gemeinsam für den Klimaschutz

Berlin hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in den landeseigenen Gebäuden bisher auf Technik als ein Lösungsansatz gesetzt und der Faktor Mensch wenig berücksichtigt. Mit dem Projekt „Klimacoaching“ verfolgt die BIM einen neuen Ansatz. Als Vorreiter für Nutzer:innenbeteiligung im Land Berlin will sie zukünftig die Menschen in den Gebäuden mehr in die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen einbinden.

Welchen Beitrag kann die BIM mit diesem Projekt leisten?

Ziel des „Klimacoaching“ ist es, zu verstehen, welchen Einfluss die Gebäudenutzer:innen auf die Umwelt haben, und wie kleine Veränderungen im Alltag zu einer größeren Nachhaltigkeit beitragen können. Das Projekt widmet sich der Fragestellung, wie die Menschen in den landeseigenen Gebäuden höchstmögliche Energieeinsparungen erreichen können.

Nutzer:innenbeteiligung - Einsparerfolge beim Pilotprojekt

Ein erstes Pilotprojekt hat die BIM bereits 2021/22 an der Peter-Lenné-Schule in Zehlendorf umgesetzt. Dabei wurden gemeinsam mit allen Beteiligten der Schule Maßnahmen zur Nutzer:innenbeteiligung entwickelt. In zahlreichen Workshops und Umfragen wurde die Motivation aller Beteiligten zu klimafreundlichen Verhalten erarbeitet sowie CO2-Minderungspotenziale im Strom- und Wärmeverbrauch aller Gebäudebereich identifiziert. Zudem wurde eine Kampagne zu den Themen Klimabildung und Energiesparen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst.

Das Pilotprojekt und die daraus entwickelte Klimaschutzmethodik weitet die BIM nun auf weitere landeseigene Gebäude aus. Eine Win-Win-Situation: Das Projekt trägt nicht nur dazu bei, die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch zu reduzieren, sondern auch dazu, dass alle Akteur:innen für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten und ein Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit erhalten.