Land Berlin feiert Spatenstich für Flächenerweiterung der Verwaltungsakademie Berlin

Bis Mitte 2021 soll der Neubau im Gartenbereich des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes fertig gestellt sein

Passend zum 100-jährigen Bestehen der Verwaltungsakademie Berlin (VAk) gaben heute Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen und Vorstandsvorsitzender der Verwaltungsakademie Berlin, Wolfgang Schyrocki, Direktor der Verwaltungsakademie, sowie Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), den symbolischen Startschuss für den Erweiterungsbau.

Finanzsenator Dr. Kollatz betont in seiner Ansprache die Notwendigkeit für das neue Gebäude: „Gute Verwaltung muss gut ausgebildet sein. Hierbei spielt die Verwaltungsakademie Berlin eine zentrale Rolle. Es ist deshalb besonders passend, dass wir am heutigen Tag nicht nur das 100-jährige Bestehen der VAk mit einem Festakt würdigen. Wir legen zugleich ein Fundament für die künftig noch stärkere Ausrichtung der Verwaltungsakademie auf Digitalisierung.“

Der Neubau ist der nächste Schritt im Reformprozess der Verwaltungsakademie und erweitert den Campus um neue Seminarräume und ein Zentrum für digitale Prüfungen und landesweite Eignungsdiagnostik. Außerdem zieht die Führungsakademie hier ein. „Als moderner Bildungsdienstleister müssen wir investieren, um bewährte analoge Fortbildungsformate in zeitgemäße, digitale Lernarchitektur einzubetten.“, erklärt Wolfgang Schyrocki, Direktor der Verwaltungsakademie.

Das Gebäude mit circa. 1000 m² Bruttogeschossfläche wird mit einer Fassade aus Stehfalz-Kupferblech gestaltet, die sich durch eine offene Fenstergestaltung in den Garten der Akademie öffnet. Neben dem Prüfungsraum im Erdgeschoss für bis zu 100 Prüflinge, wird es im Obergeschoss vier Seminarräume geben, die durch flexible Trennwände zu einem Veranstaltungsraum geöffnet werden können.

Durch die Wahl von Kupferblech als Außenfassade fügt sich der Bau nicht nur harmonischer in den umliegenden Garten, auch der Wartungsaufwand wird damit niedrig gehalten. Zudem strebt die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH für das Gebäude eine Zertifizierung für Nachhaltiges Bauen an. Dazu Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM: „Unser Anspruch bei dem Erweiterungsbau ist ein ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz. Die Gesamtkonstruktion ist ein Holzbau. Und wir werden ein Gründach realisieren. Auch die Installation einer PV-Anlage wurde geprüft. Damit tragen unsere Gebäude ihren Teil zum Klimaschutz bei.“

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