Berlin, 19. September 2014 – Howoge erhält Zuschlag für ehemalige Polizeiwache Rathausstraße

22.09.2014

Bis voraussichtlich 2017 wird die Howoge auf einer Teilfläche Wohnungen errichten und zu einem günstigen Mietpreis vermieten sowie eine Kindertagesstätte bauen.

„Das Konzept der Howoge war für die Jury am überzeugendsten“, sagt Birgit Möhring, Geschäftsführerin des Liegenschaftsfonds Berlin. „Ich bin sicher, dass für das Stadtumbaugebiet Frankfurter Allee Nord, in dem die Rathausstraße 12 liegt, eine gute Entscheidung getroffen wurde und das Rathausquartier einen wichtigen Entwicklungsimpuls erhält.“

Der Verkauf des ca. 6.000 m2 großen Grundstücks erfolgte über das sogenannte Konzeptverfahren. Vorrangig ist dabei die Qualität des Nutzungskonzepts das entscheidende Kriterium. Für die Rathausstraße 12 im Bezirk Lichtenberg waren die Schaffung preisgünstigen Wohnraums, die Errichtung einer Kindertagesstätte und eine architektonisch zeitgemäße sowie energetisch nachhaltige Umsetzung gefordert. Mit dem Konzeptverfahren folgte der Steuerungsausschuss im Rahmen der „Transparenten Liegenschaftspolitik“ den Vorschlägen des Bezirkes Lichtenberg, für diesen Standort ein besonderes Verfahren zu wählen, bei dem die Interessen des Bezirkes eine zentrale Rolle spielten.

Der Bezirk Lichtenberg war durch seine Fachleute an der Bewertung der anonym eingereichten Konzepte beteiligt. Dr. Andreas Prüfer, Immobilienstadtrat in Lichtenberg begrüßt die Entscheidung. „Insgesamt hat das Verfahren gezeigt, wie es gehen kann, wenn aus dem Bezirk klare Vorstellungen zur Entwicklung von Standorten vorliegen.“

Der europaweite Teilnahmewettbewerb, der keinerlei Zugangsbeschränkungen unterlag, startete im Oktober 2013. Sieben Teilnehmer bekundeten ihr Interesse. Drei Teilnehmer gingen in das sich anschließende Verhandlungsverfahren. Um eine transparente und nachvollziehbare Beurteilung der Konzepte sicherzustellen, wurden Bewertungskriterien und eine Matrix erarbeitet, die es ermöglichten, das städtebauliche Gestaltungs- und das Nutzungskonzept vergleichbar zu machen. Durch die vorher festgelegte Gewichtung der Kriterien, wurde verhindert, dass zwingend der Höchstpreis den Zuschlag bekommt.

Die Bewertungsmatrix nach Punkten sah vor, dass von den insgesamt 350 zu erreichenden Punkten 200 auf die Miethöhe/Fläche/Architektur/Kita entfielen, 100 auf den Kaufpreis und 50 auf den Realisierungszeitraum.

Die Howoge erhielt die höchste Punktzahl und damit den Zuschlag für das überzeugendste Angebot für bezahlbaren Wohnraum. Das ausgewählte Angebot beinhaltete nicht den höchsten Kaufpreis, jedoch den niedrigsten Mietpreis. Die Howoge wird das Konzept in Kürze vorstellen.

Einzug der VaK Berlin in die Turmstraße 86

29.08.2014

Nach einem Jahr Bauzeit bezog die Verwaltungsakademie Berlin im August 2014 ihren neuen Standort in der Turmstraße 86 in Berlin-Moabit. 

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Berlin, 25. März 2014 – Land Berlin erhält Erbbaurecht für den Berliner Spreepark zurück

25.03.2014

Der Liegenschaftsfonds, die Erbbauberechtigte und die Gläubigerbank haben sich auf den Erwerb des Erbbaurechts durch den Liegenschaftsfonds geeinigt. Damit ist der Liegenschaftsfonds ab sofort Eigentümer des Grundstücks sowie des nunmehr lastenfreien Erbbaurechts. Das Eierhäuschen ist ebenfalls Bestandteil dieses Vertrages.

Der Vertrag ist wirksam, vorbehaltlich der Zustimmung des Abgeordnetenhauses. Sollte diese nicht erfolgen, kann der Liegenschaftsfonds von dem Vertrag zurücktreten. Der Senat sowie der Aufsichtsrat des Liegenschaftsfonds haben ihre Zustimmung zum Erwerb heute erteilt.

Für die geordnete Räumung des Grundstücks durch die Pächter wurde eine Frist bis zum 30. April 2014 vertraglich vereinbart. In dieser Zeit werden noch Spreeparkführungen im Auftrag des Liegenschaftsfonds
durchgeführt.

Perspektivisch ist damit der Weg für die Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für den Spreepark frei. Mit dem Kauf des Erbbaurechts über eine Restlaufzeit von 47 Jahren schafft der Liegenschaftsfonds eine langfristige Sicherheit für die zukünftige Nutzung des Geländes im Sinne eines stadtpolitischen Mehrwerts.

Berlin, 20. Dezember 2013 – Ehemalige Polizeistation wird Zentrum für Kultur und Soziales

20.12.2013

Am 17. Dezember 2013 wurde nach einer Entscheidung des Steuerungsausschusses der Erbbaurechtsvertrag für die ehemalige Polizeistation in Friedrichshagen mit einer Laufzeit bis Ende 2053 geschlossen. Erbbaurechtsnehmer ist die Rathaus Friedrichshagen Projekt GmbH & Co. KG, die das ca. 1.700 m² große Gelände als Zentrum für Kultur, Soziales, Veranstaltungen, Gastronomie und Dienstleistungen nutzen will.

„Das Grundstück ist Bestandteil des Denkmalensembles Bölschestraße“, sagt Birgit Möhring, Geschäftsführerin des Liegenschaftsfonds Berlin. „Zudem wird das ehemalige Rathaus Friedrichshagen als Einzeldenkmal in der Berliner Denkmalliste geführt. Deshalb sind wir froh, dass durch den Erbbaurechtsvertrag eine kulturelle sowie soziale Nutzung festgeschrieben ist und damit den Berlinerinnen und Berlinern wieder offen steht.“

„Das Rathaus Friedrichshagen soll für dessen Erbauer und einstige Eigentümer, die Friedrichshagener Bürgerinnen und Bürger, sowie für die Besucher unseres Ortsteils bald wieder zum Treffpunkt im Kiez werden“, so Tobias Apelt, Geschäftsführer der Rathaus Friedrichshagen Projekt GmbH & Co. KG. Das 1897/99 errichtete repräsentative Rathausgebäude wurde im spätgotischen bzw. Renaissancestil gebaut und besitzt vier Geschosse. Ein großer Teil des Erdgeschosses wurde ursprünglich als Ratskeller genutzt. Der Eingangsbereich ist mit dem offenen Treppenhaus und breiten Fluren sehr großzügig gestaltet. In den Obergeschossen des Hauptgebäudes befinden sich Amtszimmer und große Sitzungsräume. Im Inneren wurde das Gebäude mit Stuck, vergoldeten Ornamenten, Wandgemälden und Holzvertäfelungen reich ausgestattet.

Angrenzend an das Rathausgebäude wurde ca. 1870 ein zweigeschossiges und teilweise unterkellertes Wohngebäude errichtet und vermutlich bis nach 1945 als Wohngrundstück genutzt. Anschließend diente das Rathausgebäude als Polizeistation. Seit 2010 stand das Gebäude leer.

Zum Unternehmen:
Der Liegenschaftsfonds Berlin vermietet und verkauft provisionsfrei landeseigene Immobilien. Er hält bürokratische Hürden niedrig, schafft Planungssicherheit bei den bezirklichen Ämtern und vermarktet als Immobiliendienstleister im Auftrag Dritter. Er ist einer der wichtigsten Berliner Wirtschaftsförderer bei der Entwicklung des Investitionsstandortes. Mit der Umsetzung der transparenten Liegenschaftspolitik besteht seine Aufgabe in der verstärkten Berücksichtigung fachpolitischer Belange und der Sicherung von Grundstücken für den Eigenbe
darf der wachsenden Stadt, z. B. für Schulen und Kitas. Das Höchstpreisprinzip steht nicht mehr im Vordergrund.

Berlin, 2. Dezember 2013 – Amtsantritt von Birgit Möhring

02.12.2013

Der Liegenschaftsfonds Berlin wird ab 2. Dezember 2013 von Birgit Möhring
geleitet. Die Juristin übernimmt die alleinige Geschäftsführung des Unternehmens und ist für zunächst drei Jahre bestellt. Zu ihrer neuen beruflichen Herausforderung gehört die Umsetzung der transparenten Liegenschaftspolitik.
Der bisherige Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds, Holger Lippmann, wird seinem Wunsch entsprechend in die Berliner Verwaltung zurückkehren. Er verantwortete die 13-jährige erfolgreiche Tätigkeit des Liegenschaftsfonds von 2001 bis 2013. Der Liegenschaftsfonds erwirtschaftete bis zum 29. November 2013 fast 2,5 Mrd. Euro für die Hauptstadt.

Zur Person:
Birgit Möhring war zuletzt Prokuristin und Mitglied der Geschäftsleitung der
Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) und verantwortete hier die Geschäftsbereiche Portfoliomanagement und Einkauf. Die Volljuristin sammelte ihre Erfahrungen u. a. als Referatsleiterin im Amt zur Regelung offener Vermögensfragen und als Projektleiterin für die Einführung eines zentralen Facilitymanagements bei der Senatsverwaltung für Finanzen. In der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung arbeitete sie im Justiziariat. Darüber hinaus war sie hauptamtliche Beisitzerin in der Berliner Vergabekammer.

Zum Unternehmen:
Der Liegenschaftsfonds Berlin vermietet und verkauft provisionsfrei landeseigene Immobilien. Er hält bürokratische Hürden niedrig, schafft Planungssicherheit bei den bezirklichen Ämtern und vermarktet als Immobiliendienstleister im Auftrag Dritter. Er ist einer der wichtigsten Berliner Wirtschaftsförderer bei der Entwicklung des Investitionsstandortes. Mit der Umsetzung der transparenten Liegenschaftspolitik besteht seine Aufgabe in der verstärkten Berücksichtigung fachpolitischer Belange und der Sicherung von Grundstücken für den Eigenbe darf der wachsenden Stadt, z. B. für Schulen und Kitas. Das Höchstpreisprinzip steht nicht mehr im Vordergrund.