Die heutige BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH ist 2015 aus der Fusion des Liegenschaftsfonds Berlin und der ursprünglichen BIM hervorgegangen.

Die Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG wurde am 1. Januar 2001 gegründet. Sie war für den Verkauf derjenigen landeseigenen Immobilien zuständig, welche nicht für eigene Zwecke benötigt wurden – dem Treuhandvermögen des Landes Berlin (THV).

Die ursprüngliche BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH wurde 2003 als eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlins gegründet, um die Dienstgebäude des Landes Berlin basierend auf dem zeitgleich eingeführten Mieter-Vermieter-Modell zentral, ganzheitlich und effizient zu verwalten und damit die Konsolidierung des Landeshaushaltes zu unterstützen. Die betroffenen Grundstücke und Gebäude wurden im eigens dafür errichteten Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB) zusammengefasst.

In den folgenden Jahren wurden nahezu alle von der Berliner Hauptverwaltung sowie deren nachgeordneten Einrichtungen genutzten Immobilien in das SILB übertragen. Die BIM übernahm damit zahlreiche weitere Grundstücke und Gebäude in ihr Management, unter anderem die Gerichtsimmobilien, Polizei- und Feuerwehrimmobilien, Berufsschulen und Oberstufenzentren sowie Kultur- und Justizvollzugsimmobilien.

Im Jahr 2013 wurde die Berliner Liegenschaftspolitik neu ausgerichtet. Im Fokus der seither geltenden Transparenten Liegenschaftspolitik steht eine nachhaltige Stadtentwicklung mit langfristig-strategischer Ausrichtung und nicht länger primär der Verkauf an den Meistbietenden.

Vor diesem Hintergrund wurde 2015 auf Beschluss des Senats der Liegenschaftsfonds Berlin aufgelöst und ging in die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH über.

Im Rahmen der Umsetzung der Transparenten Liegenschaftspolitik wird ein großer Teil des Immobilienvermögens des Landes Berlin einer Clusterung unterzogen. Mit Blick auf zukünftige Bedarfe wird in diesem Verfahren geprüft, welche Objekte gegenwärtig oder künftig für Landeszwecke benötigt werden und welche gezielt vermarktet werden können.

Immobilien, die nach der Clusterung perspektivisch für die öffentliche Daseinsvorsorge oder aus strategischen oder wirtschaftlichen Gründen im Landeseigentum gehalten werden sollen, werden seit 2017 im eigens dafür errichteten Sondervermögen für Daseinsvorsorge- und nicht betriebsnotwendige Bestandsgrundstücke des Landes Berlin (SODA) zusammengefasst.

Mittlerweile kümmern sich bei der BIM mehr als 600 Mitarbeiter in 16 Fachbereichen und Stabsstellen um mehr als 5.000 landeseigene Gebäude und Grundstücke. Dabei sind wir unter anderem für die An- und Vermietung, Bewirtschaftung, bauliche Unterhaltung, Optimierung und den An- und Verkauf von Grundstücken und Gebäuden verantwortlich und beraten unsere Mieter, die Politik und unseren Gesellschafter transparent, wie und für was die Flächen in unserem Portfolio am besten verwendet werden sollten.

Auf diese Weise sorgen wir für eine bedarfsgerechte, wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung des uns anvertrauten Immobilienvermögens.

Wir sind stolz darauf, historische Bauten und bekannte Wahrzeichen Berlins wie das Brandenburger Tor oder das Konzerthaus am Gendarmenmarkt pflegen und erhalten zu dürfen. Zudem sorgen wir für neuen Wohnraum, indem wir den städtischen Wohnungsbaugesellschaften Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung stellen. So können wir zu einer fairen Verteilung der „Ressource Raum“ für alle beitragen.

Und weil Berlin bis 2050 klimaneutral werden soll, achten wir darauf, dass möglichst nachhaltig saniert und bewirtschaftet wird. Die BIM trägt somit eine besondere Verantwortung bei der Mitgestaltung der wachsenden Hauptstadt in all ihren Facetten.