Immobilien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt. Als der Immobiliendienstleister im Land Berlin tragen wir Verantwortung für über 5.000 landeseigene Gebäude und Grundstücke. Mit diesem Vermögen gehen wir mit größter Sorgfalt um. Wir beraten die Politik und Verwaltung beim nachhaltigen Einsatz seiner Immobilien und setzen dafür die entscheidenden Impulse. Immobilien sind Wirtschaftsgüter mit langfristiger Perspektive. Deshalb legen wir Wert darauf, dass Entscheidungen und Strategien auch über größere Zeiträume tragfähig sind.

Hauptverwaltung

Die Gebäude der Berliner Hauptverwaltung bilden das Startportfolio der BIM. Bei ihrer Gründung 2003 bestand das Portfolio aus 87 Dienstgebäuden mit einer Bruttogrundfläche von 852.000 m². Zu den Hauptverwaltungen zählen beispielsweise Finanzämter und Senatsverwaltungen. Die unterschiedlichsten Gebäudetypen sind in diesem Portfolio vereint. Vom historischen Alten Stadthaus in der Klosterstraße bis zum Plattenbau in Alt-Friedrichsfelde. Die Historie und Eigenheiten der unterschiedlichen Gebäudekomplexe mit einer zeitgemäßen Immobilienbewirtschaftung an einem Punkt zu vereinen, gehört zu den großen Herausforderungen der BIM.

Kultur

2009 gingen die ersten Berliner Kultureinrichtungen in den Bestand der BIM über. Zu den Kulturimmobilien der ersten Stunde gehörten beispielsweise das Berliner Ensemble, die Berlinische Galerie, das Konzerthaus und das Technikmuseum. Im Jahr 2011 vertiefte die BIM ihre Zusammenarbeit mit den Berliner Kultureinrichtungen durch die Aufnahme der zweiten Tranche in das Portfolio, darunter die Stiftung Stadtmuseum mit der Nikolaikirche, das Bauhaus-Archiv und die Berliner Philharmonie. Auch im Jahr 2012 wuchs die Zahl der von der BIM betreuten Kultureinrichtungen weiter an, etwa um die Volksbühne und die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Insgesamt umfasst das Kulturportfolio nun circa 230 Gebäude auf rund 550.000 Quadratmetern Fläche.

Gerichte

Wer schon einmal im Treppenhaus des Amtsgerichts Littenstraße stand, wird verstehen, warum Mitarbeiter der BIM Gerichte in erster Linie mit einer besonderen Ästhetik und weniger mit Verbrechen oder Rechtsstreitigkeiten verbinden. Seit 2005 sind die Berliner Gerichtsgebäude der BIM anvertraut. 36 Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von 492.000 m² gingen damals in das Portfolio der BIM über. Ein Großteil der Gebäude ist älter als 90 Jahre und steht unter Denkmalschutz. Besonders die Anforderungen des Denkmalschutzes müssen bei der Sanierung dieser Gebäude mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden.

Polizei

Mit den Immobilien der Polizei gingen 2007 nicht nur alle 37 Berliner Polizeiabschnitte der sechs örtlichen Direktionen in das Portfolio der BIM über. Zu den insgesamt mehr als 500 Gebäuden zählen auch Spezialimmobilien wie das Übungsgelände Fighting City, der Abschiebegewahrsam, mehrere Schießanlagen und zahlreiche Werkstätten und Labore. Immobilien, die hohe Sicherheitsanforderungen stellen.

Feuerwehr

Rund 250 Gebäude der Berliner Feuerwehr bereichern seit 1. Januar 2007 das Portfolio der BIM. Darunter 32 Berufsfeuerwachen, 62 Freiwillige Feuerwehren und fünf Stützpunktwachen. Gemeinsam mit den Polizeiliegenschaften handelt es sich dabei um die bis dato größte Portfolioerweiterung seit Gründung der BIM im Jahr 2003. Mit dieser Erweiterung verbreiterte sich auch das Aufgabenspektrum. Die BIM wurde vom Dienstleister für Bürostandorte zu einem Verwalter von Immobilien mit einer sehr spezifischen Nutzung.

Oberstufenzentren

2006 übernahm die BIM 20 Oberstufenzentren und berufsbildende Schulen. Es galt, die Rollenverteilung zwischen dem Vermieter BIM und dem Mieter Schule entsprechend anzupassen. Die Schulhausmeister bleiben beispielsweise weiterhin disziplinarisch der Schulleitung bzw. der Schulverwaltung unterstellt. Als weitere Besonderheit werden bei der Berechnung der Mieten keine Marktmieten herangezogen, sondern Kostenmieten gebildet. Im Jahr 2012 wurden weitere Oberstufenzentren in das Portfolio aufgenommen.

Justizvollzug

Die Zusammenarbeit mit Berliner Justizeinrichtungen seit 2010 zeigt, dass die BIM in zunehmenden Maße Ansprechpartner auch für Immobilien mit ganz speziellen Anforderungen geworden ist. Die Herausforderung bei der Bewirtschaftung der Haftanstalten entsteht nicht zuletzt durch die außergewöhnliche Vielzahl der Gebäudetypen. Neben reinen Verwaltungshäusern befinden sich bei den Immobilien der Justizvollzugsanstalten auch eine Vielzahl an Zellengebäuden, Wachtürmen, Sporthallen und eine Kirche. Zudem müssen verschiedene Werkstattgebäude, mehrere Großküchen, Wäschereien und eine Gärtnerei bewirtschaftet werden. Besondere Anforderungen an Haus- und Sicherheitstechnik, sowie eine Ganztagesnutzung müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Zum Bestand der BIM gehören die Jugendarrestanstalt Berlin, die Jugendstrafanstalt Berlin, die Justizvollzugsanstalt Plötzensee sowie das Justizvollzugskrankenhaus Berlin, die Justizvollzugsanstalt für Frauen und die Justizvollzugsanstalt des offenen Vollzuges Berlin. Seit 2013 betreut die BIM zudem die neu erbaute Justizvollzugsanstalt Heidering bei Großbeeren. Im Jahr 2014 folgten dann die Justizvollzugsanstalten Tegel und Moabit in die Bewirtschaftung der BIM.