Update: Reinigung des Brandenburger Tors
Die Beseitigung der Farbreste, die Aktivist:innen am 17.09. mit Feuerlöschern auf das Brandenburger Tor gesprüht haben, wird vermutlich noch mehrere Wochen andauern. Den Expert:innen liegt nun eine Farbanalyse vor. Das Farbgemisch ist wegen seines Wasseranteils tiefer in den Sandstein eingedrungen als zunächst angenommen. Wie tief, müssen nun weitere Untersuchungen zeigen. In den vergangenen Tagen wurden in Absprache mit dem Landesdenkmalamt an Musterflächen verschiedene Reinigungsverfahren getestet. Im Ergebnis wird voraussichtlich eine Kombination aus verschiedenen Verfahren angewendet werden müssen. Auch der Einsatz von Lasertechnik wird noch geprüft.
Die Arbeiten werden daher wohl noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen und die Kosten entsprechend steigen. Eine verbindliche Aussage ist aktuell noch nicht möglich. Es wird aber mit Kosten im sechsstelligen Bereich gerechnet, auch weil das Brandenburger Tor für die Arbeiten stellenweise eingerüstet werden muss. Unabhängig vom Strafverfahren werden zivilrechtliche Schadensersatzansprüche geltend gemacht.