Orgel im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt saniert

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) saniert regelmäßig viele beeindruckende Gebäude des Berliner Stadtbilds, die bei Berliner:innen sowie Tourist:innen regional und überregional für Begeisterung sorgen. Doch die Sanierung einer Orgel ist für die BIM tatsächlich etwas Besonderes, denn jede Orgel ist ein Unikat und nach dieser Generalsanierung gab es nicht nur etwas zu sehen, sondern auch etwas zu hören. Mit einer Höhe von knapp 13 Metern und einer Breite von neun Metern ist sie ein klangliches, technisches und architektonisches Meisterwerk. Erbaut im Jahr 1984 hat die Orgel mit seinen 5.800 Pfeifen und 74 Registern verteilt auf vier Manuale sowie zwei Spieltischen bereits zahlreiche Fans der Musikszene begeistert.

Im Rahmen der mehrjährigen Sanierung durch die BIM gemeinsam mit dem Orgelbauer, Firma Jehmlich aus Dresden, wurde in verschiedenen Bauabschnitten während des Spielbetriebs und der spielfreien Zeit gearbeitet. Heute fand das Abnahmekonzert statt - die Königin der Instrumente erstrahlt nun wieder in neuem Glanz und erklingt in neuem Klang im Herzen des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt.

Es gab nach Jahrzehnten des dauerhaften Spielbetriebs deutliche Anzeichen von Altersschwäche, weshalb eine Generalsanierung des Instruments angestrebt wurde. Modernisiert wurden die Setzanlage, elektronische Baukomponenten inklusive Spieltisch und das Orgelprospekt, welches die dekorative Vorderseite des imposanten Instruments darstellt. Der klassizistische Stil des Orgelprospekts fügt sich harmonisch in den Baustil des Konzertsaals nach Friedrich Schinkel ein. Gereinigt und überarbeitet wurden das Innenpfeifwerk mit 5.800 Pfeifen sowie die Zungenregister. Die Orgel ist laut Konzerthaus nicht nur die repräsentativste in Berlin, sondern verfügt auch noch über eine wahre Besonderheit zweier Spieltische: Ein Spieltisch ist direkt an der Orgel eingebaut; ein zweiter beweglicher Spieltisch kann beliebig im Veranstaltungsraum auf der Bühne des großen Saals umgestellt werden – der Organist kann somit prominent auf der Bühne platziert werden und steht für alle sichtbar im Zentrum der Aufführung. Die Orgel soll durch ihren eleganten und leichten Anschlag sowie die übersichtliche Gestaltung des Spieltischs besonders gut zu handhaben sein. Damit ermöglicht das Instrument eine Fülle verschiedenster Klangfarben und eine enorme stilistische Bandbreite des Repertoires vom Barock bis zur Moderne.

Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM: „Die Sanierung durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH hat dafür gesorgt, dass die Königin der Instrumente noch lange Zeit im Konzerthaus Berlin residieren und mit ihrem einzigartigen Klang ihre Zuhörer:innen begeistern kann. Wir sind stolz darauf, dieses einmalige Instrument in einem der bedeutendsten nationalen und internationalen Konzerthäuser wieder in vollem Klang präsentieren zu können.“ 

Prof. Dr. Sebastian Nordmann, Intendant Konzerthaus Berlin: „Die Orgel ist ein Unikat und speziell für das Konzerthaus von der Firma Jehmlich entwickelt und gebaut. Sie ist ein integraler Bestandteil des Wiederaufbaus des Konzerthauses Berlin in den 1980er Jahren. Insbesondere der moderne Orgeltisch bietet unseren Organisten und Organistinnen nicht nur solistisch bestmöglich zu konzertieren, sondern auch mit unserem Konzerthausorchester Berlin. Wir danken dem Land Berlin für die gute Zusammenarbeit.“

Renommierte Solist:innen aus der ganzen Welt waren bereits im Konzerthaus zu Gast, um auf der Orgel zu spielen. Darunter Michael Schönheit, Kay Johannsen, Naji Hakim, Thierry Escaich, Jennifer Bate, Iveta Apkalna und Martin Haselböck. 

Mehr zur Geschichte und Architektur des Konzerthauses Berlin erfahren Sie hier: Konzerthaus – Konzerthaus Berlin

Bilder zum Download sind auf der Website des Konzerthauses verfügbar; weitere sind bei Anfrage bei der Pressestelle des Konzerthauses erhältlich. Informationen hier: Foto-Downloads – Konzerthaus Berlin

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