BIM schafft neues Dienstgebäude für das Technische Finanzamt

Mit der heutigen feierlichen Übergabe des neuen Dienstgebäudes in der Kniprodestraße 31 in Berlin-Prenzlauer Berg erhält das Technische Finanzamt (TFA) Berlin einen neuen Standort. Das neue Technische Finanzamt Berlin (TFA) in der Kniprodestraße ist in mehrfacher Hinsicht ein Fortschritt. Es bildet den Grundstein für ein innovatives Rechenzentrum und schafft damit die räumlichen und technischen Voraussetzungen für die weitere Digitalisierung der Berliner Finanzverwaltung. Darüber hinaus werden die bisherigen drei Standorte (Klosterstraße, Neue Jakobstraße und Franz-Jakob-Straße) unter einem Dach gebündelt. Diese Zentralisierung ermöglicht sowohl Flächeneffizienzen als auch eine engere Zusammenarbeit. Des Weiteren bietet das neue Gebäude eine attraktive, moderne Arbeitswelt, die zeitgemäße Arbeitsformen unterstützt.

Die Arbeit vor Ort ist geprägt von IT-Dienstleistungen. Hierzu gehört auch die Zentrale Post- und Scannerstelle der Berliner Finanzämter. Diese ist ein Kernbestandteil der Digitalisierungsstrategie der Berliner Steuerverwaltung: Alle in Papierform abgegebenen Steuererklärungen sowie die Eingangspost der teilnehmenden Finanzämter werden hier mit Hochleistungsscannern digitalisiert und zur weiteren elektronischen Bearbeitung bereitgestellt. Dieser Prozess wird sukzessive auf alle Berliner Finanzämter ausgeweitet. Perspektivisch soll auch die Verwaltungskooperation mit dem Land Brandenburg ausgeweitet werden. Geplant ist der Einsatz der Hochleistungsscanner für die Brandenburger Finanzämter dann nicht nur zum Scannen der Steuererklärungen, sondern auch zum Scannen der Eingangspost.

Stefan Evers, Senator für Finanzen: „Das Technische Finanzamt Berlin ist zentraler IT-Dienstleister für die Berliner Steuerverwaltung. Umso mehr kommt es auf effektive Strukturen und den Einsatz zeitgemäßer Technologien an. Beides schaffen wir mit dem Gebäude in der Kniprodestraße. Die Bündelung aller Aufgaben an diesem hochmodernen Standort trägt entscheidend zur Stärkung der IT-Prozesse bei. Mein Dank gilt der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die das Objekt nach Maßgabe ökologischer Standards saniert hat.“

Rund 55 Millionen Euro wurden aus Landesmitteln investiert, um den elfgeschossigen Bau, der lange Zeit leer stand und zuvor als Internatsgebäude für Sportler:innen diente, umfassend zu sanieren und mit einem Neubau zu erweitern.

„Mit dem neuen Standort schaffen wir nicht nur moderne, funktionale Arbeitsplätze für rund 300 Beschäftigte des Technischen Finanzamts – wir stellen die bauliche Infrastruktur bereit, auf der die Digitalisierung der Berliner Steuerverwaltung weiter aufbauen kann. Besonders freut mich, dass es uns gelungen ist, Bestand und Neubau zu verbinden – und dabei einen Ort entstehen zu lassen, der für kluge Nachnutzung, ökologische Verantwortung und zukunftsorientierte IT-Infrastruktur steht“, so Dr. Matthias Hardinghaus, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

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