Berlins Wärmewende: Die BIM gestaltet mit

Beim Fachdialog zur Berliner Wärmewende diskutierte BIM-Geschäftsführer Dr. Matthias Hardinghaus, wie der Umbau der Wärmenetze gelingen kann – und welche Rolle landeseigene Liegenschaften dabei spielen.

Die größte Klimabaustelle Berlins hat einen Namen: Wärme. Rund 40 Prozent der CO₂-Emissionen der Stadt entstehen durch Heizung und Warmwasser – und genau darum ging es beim gestrigen Fachdialog in den Nordischen Botschaften.

Auf Einladung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt kamen Fachleute aus Energiewirtschaft, Finanzierung und Bezirkspolitik zusammen. Senatorin Ute Bonde eröffnete den Nachmittag. Dänemark diente als Blaupause: Das Land zeigt seit Jahrzehnten, wie klimafreundliche Wärme für eine ganze Metropole funktionieren kann. In der Podiumsdiskussion zum Thema „Wärmenetzneubau in Prüfgebieten" diskutierte Dr. Matthias Hardinghaus, Geschäftsführer der BIM, gemeinsam mit Georg Friedrichs (Vorstandsvorsitzender GASAG AG), Thomas Rütting (Leiter Politik und Kommunikation, Stromnetz Berlin), Christian Alexander Pech (Bereichsleiter Transition Finance, Investitionsbank Berlin) und Urban Aykal (Bezirksstadtrat Steglitz-Zehlendorf) – moderiert von Lisa Bührmann, EUMB Pöschk.

Bis Ende Juni 2026 legt Berlin seinen ersten umfassenden Wärmeplan vor. Das Land legt damit eine klare Orientierung vor und macht deutlich, wie ambitioniert der Weg zur Klimaneutralität noch ist. Für die BIM ist die Wärmewende keine Zukunftsvision, sondern operative Realität: Wir arbeiten daran, unsere Liegenschaften zu Ankerpunkten neuer Wärmenetze im Quartier zu machen – mit Wärmepumpen, Geothermie und Photovoltaik. Klimaneutralität 2045 entsteht Gebäude für Gebäude, Netz für Netz. Als landeseigene Immobiliendienstleisterin gestaltet die BIM die Wärmewende aktiv mit – pragmatisch, ambitioniert und im Schulterschluss mit Politik, Verwaltung und Versorgungswirtschaft.

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