Rund ein Dutzend Ideen für das ICC

Erste Etappe des Interessenbekundungsverfahrens für das Internationale Congress Centrum beendet

Im vergangenen Dezember haben die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) gemeinsam ein Interessenbekundungsverfahren für das Internationale Congress Centrum (ICC) gestartet. Mit dieser europaweiten Ausschreibung sollten Investoren angesprochen werden, die Ideen für ein tragfähiges Nutzungskonzept vorlegen. Letzte Woche lief die Frist für die Einreichungen ab. Insgesamt sind 13 Interessenbekundungen mit sehr unterschiedlichen Nutzungsideen eingegangen. Zu den Inhalten der Interessenbekundungen können noch keine Angaben gemacht werden. Die Auswertung findet nun gemeinsam zwischen der Senatsverwaltung und der BIM statt. Das Ergebnis der Auswertung liegt dann voraussichtlich nach Ostern vor.

Zum Interessenbekundungsverfahren

Die Interessenten für das ICC sollten zur Stärkung des Kongressmarktes in der Hauptstadt innerhalb ihres zu entwerfenden Nutzungskonzeptes flexibel nutzbare Kongressflächen für bis zu 8.000 Personen vorsehen. Für weitere Flächen konnten sie zusätzliche und ergänzende Nutzungen entwickeln. Ausgeschlossen sind dabei Nutzungen wie ein Bordell, eine Spielbank oder vergleichbare Zwecke. Die zusätzlichen Nutzungen dürfen der Akquisition von Großkongressen nicht entgegenstehen. Aufgrund der festgestellten Asbest- und Schadstofffunde in dem Gebäude ist eine Schadstoffsanierung des ICC erforderlich, die den eigentlichen Umbau- und Sanierungsarbeiten vorausgehen soll. An diesen Arbeiten können sich die Investoren ebenfalls beteiligen.

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