Letzter Verkauf eines landeseigenen Baugrundstücks im Konzeptverfahren

Der letzte Kaufvertrag für ein Grundstück an der Schöneberger Linse wurde kurz vor Jahresende geschlossen. Auf dem Gelände standen insgesamt vier Grundstücke zum Verkauf durch das Land.

Das letzte Baugrundstück nahe dem Bahnhof Südkreuz ging an eine Bietergemeinschaft, die sich u.a. aus einer Stiftung und einer Genossenschaft zusammensetzt und auf dem Gelände neue Wohnungen mit Mietpreisbindung und sozialen Angeboten realisiert.

Die insgesamt vier Grundstücke auf dem Areal mit dem Namen Schöneberger Linse wurden im Rahmen von Konzeptverfahren veräußert. Auflage war, dass sozialverträgliche Mieten und Angebote realisiert werden. Eines der Grundstücke ging dabei an die Schwulenberatung Berlin, die in Schöneberg altersgerechte Wohneinheiten, eine Kita sowie Beratungs- und Betreuungsangeboten für Lesben, Schwule, trans- und intersexuelle Menschen plant.

Die beiden anderen Grundstücke gingen an Baugruppen, die sich mit ihrem Konzept zur Selbstnutzung und dem Bau von förderfähigen Wohnungen verpflichtet haben. Damit sind die letzten größeren und durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH gesteuerten Verkäufe landeseigener Grundstücke abgeschlossen. Heute werden Baugrundstücke grundsätzlich im Konzeptverfahren und nahezu ausschließlich nur noch im Erbbaurecht vergeben, damit bleibt das Land Grundstückseigentümer.

„Mit dem Verkauf der vier Grundstücke an der Schöneberger Linse haben wir das Ziel, dass sich das Gebiet zwischen dem Bahnhof Südkreuz und Schöneberg zu einem stabilen Quartier mit sozialer Mischung und Angebotsvielfalt entwickeln kann, erreicht. Wir haben im Laufe des Verfahren auch viel Kritik erfahren, aber können für uns festhalten, dass das Konzeptverfahren das richtige Instrument war und der Verkauf dem Gelände in seiner zukünftigen Entwicklung nicht schaden wird“, äußert sich Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM, zum Abschluss der Veräußerungen.

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