Neues Licht für das Brandenburger Tor
Berlins bekanntestes Wahrzeichen bekommt ein Update für die Nacht: Ab Dienstag, dem 20. Oktober 2026, erneuert die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) die Fassadenbeleuchtung des Brandenburger Tors umfassend. Ziel ist es, die ikonische Lichtinszenierung zu bewahren – und gleichzeitig technisch sowie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Ab dem 26. Oktober 2026 wird die reguläre Beleuchtung des Brandenburger Tors für die Dauer der Sanierungsarbeiten abgeschaltet. Eine leuchtende Kugel im mittleren Durchgang macht dann auf die laufende Modernisierung aufmerksam. Anfang Dezember wird das Licht am Brandenburger Tor wieder angeschaltet.
Im Zuge der Maßnahme werden jedoch 281 bestehende Leuchten mit Halogenmetalldampfentladungslampen durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Mit der neuen LED-Beleuchtung bleibt die besondere Ausstrahlung des Brandenburger Tors erhalten, der Energieverbrauch sinkt zugleich um rund 40 Prozent. Neben dem Austausch der Leuchten werden auch die Lichtsteuerung sowie die elektrische Infrastruktur modernisiert. Die Lichtplanung verantwortet das Büro KARDORFF, das auch die bestehende Beleuchtung des Tores aus dem Jahr 2002 entworfen hat. Das Investitionsvolumen beträgt rund 1,2 Mio. Euro.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich rund sechs Wochen dauern – ein Zeitraum, der so kurz wie möglich gehalten wird. Am 20. Oktober 2026 beginnt die Einrichtung der Baustelle. Während der Bauzeit bleiben die beiden äußeren Durchgänge gesperrt; der mittlere Durchgang kann weiterhin genutzt werden.
Die bestehende Beleuchtungsanlage des Brandenburger Tors aus dem Jahr 2002 entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen. Sie ist zunehmend störanfällig und nur noch eingeschränkt wartbar. Da wichtige Ersatzteile kaum noch verfügbar sind, schafft die Modernisierung die Grundlage für einen langfristig zuverlässigen und energieeffizienten Betrieb. Am gewohnten nächtlichen Erscheinungsbild des Brandenburger Tors wird sich nichts ändern.