Berlin spendet Wohncontainer in die Ukraine
Insgesamt 337 Container sind aktuell auf dem Weg.
Das Land Berlin spendet 337 Container für die Ukraine, darunter 96 für soziale Zwecke, Büro- oder Gemeinschaftsnutzung sowie 241 Wohnmodule inklusive Sanitäranlagen. Der Transport hat am 3. Dezember begonnen und wird noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Anschließend müssen die Container an ihrem neuen Standort aufgestellt werden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert den Transport. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Europäischen Union sowie des Auswärtigen Amtes.
Die Container stammen von nicht mehr genutzten Standorten des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und sind als Zufluchtsort für Binnenflüchtlinge gedacht. Denn es fehlt landesweit an Unterkünften für Geflüchtete sowie an Räumen für Unternehmen und Verwaltungseinrichtungen, deren Standorte durch den Krieg zerstört wurden. Die Berliner Container sollen hier Abhilfe schaffen.
LAF-Präsident Steffen Weickert: „Diese Container haben uns in Berlin über Jahre gute Dienste geleistet, um Obdachlosigkeit für Menschen abzuwenden, die in Berlin als Geflüchtete Schutz gesucht haben. Es freut mich sehr, dass diese Container nun ein zweites Leben bekommen und Menschen ein Dach über dem Kopf bieten, die alles verloren haben.“
BIM-Geschäftsführerin Birgit Möhring: „Gemeinsam mit der Senatskanzlei und dem LAF haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um noch 2025 den Transport der Container schnell und unbürokratisch in die Wege zu leiten. Wir hoffen, dass die Container den Menschen in der Ukraine im neuen Jahr eine Zuflucht bieten werden. Zusätzlich werden wir über unsere Bauteilbörse weiteres Baumaterial und Möbel spenden.“
Die Maßnahme wurde vom Familienunternehmen ELA Container unterstützt. Das Unternehmen vermittelte dank seines Netzwerks wertvolle Kontakte und leistete damit wichtige Unterstützung.