Baumanager*in – entscheidungsstark & verhandlungssicher

„Jeder Tag wartet mit anderen Überraschungen auf“, sagt Kati Botzenhardt, seit 2017 als Baumanagerin bei der BIM mit an Bord. Besonders die Vielfältigkeit an ihrem Beruf schätzt die studierte Architektin sehr: „Dass man nicht jeden Tag weiß: Man kommt auf die Arbeit, nimmt seinen Stift, schreibt etwas und ist irgendwann fertig.“

Ihre Karriere begann die gebürtige Mecklenburgerin als freie Architektin, arbeitete später in einem Büro für Sicherheitstechnik. Bei der BIM ist sie, gemeinsam mit ihren Kollegen/-innen aus dem Bereich Baumanagement Team II, für die Berliner Feuerwehr- und Polizeiliegenschaften zuständig. Insgesamt arbeiten rund 70 Baumanager/-innen in fünf Teams bei der BIM. In der landeseigenen Firma werden u. a. auch Kultur-, Justiz-, Schul- und Verwaltungsgebäude betreut. Die Hauptaufgabe des Bereichs ist der Abbau des Sanierungsstaus – dazu gehören zum Beispiel kleine und große Sanierungsarbeiten, die Beauftragung und Koordinierung von externen Planungsbüros, Instandsetzungen von Sanitäranlagen, die Erneuerung von Dächern, Fenstern und Fassaden bis hin zu Komplettsanierungen von ganzen Gebäuden. Auch Neubauprojekte wie die sogenannten Tempohomes, temporäre Unterkünfte für Geflüchtete, oder Modularbauten für die Feuerwehr und Polizei werden hier umgesetzt.

Der Beruf des Baumanagers ist fordernd und anspruchsvoll. „Vor allem die Kenntnis rechtlicher Grundlagen, ein gewisses technisches Verständnis und Verhandlungsgeschick sind für den Job von Vorteil“, weiß Botzenhardt. „Zum Beispiel wenn ich ein Angebot vom Planer in der Hand halte und sehe: Das passt hinten und vorne nicht“, ergänzt sie. Dann müsse geprüft und nachverhandelt werden. Weil nicht nur die Liegenschaften unterschiedlich sind, sondern man im Zuge dessen auch mit sehr individuellen Persönlichkeiten und Kundenanforderungen zu tun hat, ist Kommunikationsgeschick gefragt. Baumanager müssen zudem schnell Entscheidungen treffen können. Denn unverhofft kommt – besonders im Baumanagement – oft. Nicht immer könne man in Ruhe alles nach Plan abarbeiten. Ein Rohrbruch auf einer Baustelle – und der angedachte Tagesplan muss überworfen werden. Dann ist schnelles und bereichsübergreifendes Teamwork gefragt.

„In seinen Projekten ist man zwar Einzelkämpfer, aber letztendlich ziehen wir alle an einem Strang“, weiß Botzenhardt. Individuell sein, aber gemeinsam arbeiten – das steht sogar im Leitbild der BIM. Der gute Zusammenhalt im Büro helfe da enorm. „Egal wo man hinkommt, es herrscht immer ein offener freundlicher Umgang, ein großes Miteinander eben. Das macht es sehr viel einfacher, Dinge anzugehen“, sagt Botzenhardt. Auch Vorgesetzte hätten immer ein offenes Ohr. „Ich habe noch nie von jemandem gehört: Ich habe keine Zeit. Sondern immer: Ja, klar. Setzen wir uns hin.“ Besonders, dass die BIM über den Tellerrand blickt und sich stetig verbessern will, schätzt die Baumanagerin sehr. Bevor Botzenhardt zur BIM kam, hatte sie viele Job-Angebote. „Aber ich war dankbar, dass es hier geklappt hat, weil ich meinen Horizont gern erweitern wollte“, sagt sie. „Ich wollte gefordert werden und Dinge lernen, die ich noch nicht beherrsche. Die BIM bietet mir dafür viele Möglichkeiten.“

Baumanager*in – entscheidungsstark & verhandlungssicher

Personalsachbearbeiter*in – hilfsbereit & innovativ

„Hier möchte ich bleiben“, erzählt Julius Baumann. Damit meint der 31-Jährige nicht nur seine Mutterstadt Berlin, sondern vor allem die BIM. Seine Karriere begann er hier als Werkstudierender. Mittlerweile ist der Philosophie- und Politik-Student als Sachbearbeiter im Bereich Personal & Organisation festangestellt. Das Studium bewältigt er ganz nebenbei. Im Personalwesen, oder auch Human Ressource Management, fühlt er sich nun angekommen. Seinen früheren Berufswunsch, Lehrer zu werden, hat er dafür an den Nagel gehängt.

Von Recruiting über Bewerbermanagement und Employer Branding bis hin zu Gehaltsabrechnung  und Personalcontrolling – im Bereich Personal & Organisation muss man Generalist sein. „Unser Bereich versteht sich ein bisschen als Mutti und Vati“, erklärt Baumann mit einem Augenzwinkern. Nicht in erzieherischer Funktion, sondern auf emotionaler Ebene. Man ist sowohl hilfsbereiter Ansprechpartner für das Kollegium als auch für die Bewerbenden. Dazu gehört in erster Linie, potentielle neue Kollegen und Kolleginnen zu motivieren, sich überhaupt zu bewerben, sie auf ihrem Bewerbungsweg zu begleiten und manchmal auch zu trösten, wenn es mit dem Job nicht geklappt hat.

Neben dem Recruiting gehören Bewerbungsgespräche zu Baumanns absoluten Lieblingsaufgaben. Von Stressinterviews hält er wenig. Die Bewerber/-innen sollen sich wohl fühlen und nicht in die Mangel genommen werden. „Vorstellungsgespräche sollten keine Folter sein. Mein Wunsch ist es, dass der Bewerbende gar nicht merkt, wann es losgeht“, erzählt er. Ziel sei es, dass das Gespräch so harmonisch und authentisch wie möglich abläuft. „Ich will nichts Gespieltes, nichts Einstudiertes“, erklärt Baumann. Die Bewerbenden sollen in eine Situation versetzt werden, in der sie so sind, wie sie sein möchten, um dann ihre Vorstellungen mit denen der BIM abzugleichen. Die größte Herausforderung dabei sei es, nicht zu viel auf den ersten Eindruck zu geben, gesteht Baumann.

Auch eine Spur Verrücktheit und Kreativität gehöre zum Job dazu, sagt der Personalsachbearbeiter. Innovativ zu bleiben, unkonventionell sowie  „out of the box“ zu denken und neue Trends aufzuspüren ist ihm persönlich wichtig. Neben seinen Aufgaben schätzt Baumann vor allem den Umgang im Team. Einmal im Monat ist, völlig freiwillig, „after work“ mit dem Kollegium  angesagt. „Der Job ist super. Ich kann nichts Schlechtes erzählen“, sagt Baumann und lächelt zufrieden.

Personalsachbearbeiter*in – hilfsbereit & innovativ

Portfoliomanager*in – interdisziplinär & alles im Blick

Letztes Mastersemester: Marian Facklam (31) lauscht interessiert einem Vortrag zum Thema Portfoliomanagement. Der Referent ist ein Mitarbeiter der BIM. Facklam findet die Präsentation so spannend, dass er danach das Gespräch mit ihm sucht. Ein paar Monate später sind die beiden Kollegen. „Das war wohl die wichtigste Seminarteilnahme meines Lebens. Ich bin sehr froh, dass es so gekommen ist“, erzählt Facklam.

Seit 2016 ist der in Berlin geborene und in Schleswig-Holstein aufgewachsene „Master of Urban Design“ als Portfoliomanager für Grundstücksqualifizierung bei der BIM tätig. Im Portfoliomanagement wird das riesige und vielseitige Portfolio der BIM verwaltet, analysiert und optimiert. Der Bereich funktioniert in zwei Teams: Team 1 kümmert sich um das Immobilien- und Landesmietermanagement, ist praktisch direkter Ansprechpartner, z. B. wenn die Feuerwehr neue Flächen braucht. Auch Themen wie die Clusterung, Grundstückspotentialanalysen, oder Vermögensänderungen werden hier bearbeitet. In Team 2, in dem auch Facklam arbeitet, geht es um Portfolioprojekte wie Anmietungen größerer Flächen, Grundstücksqualifizierungs- und Flächenoptimierungsprojekte sowie Ankaufsprüfungen. Zugespitzt formuliert ist die Aufgabe des Bereichs, das gesamte Portfolio im Blick zu haben und darin die Flächenbedarfe des Landes Berlin optimal zu decken.

Um der komplexen Aufgabe gewachsen zu sein, Immobilien vom Makrostandort bis zur richtigen Anordnung von Büromobiliar analysieren und optimieren zu können, ist das Portfoliomanagement personell sehr interdisziplinär besetzt. Für den Job in der Grundstücksqualifizierung beispielsweise ist laut Facklam vor allem Fachwissen über Städtebau, Stadtplanung, Bauplanungsrecht und Immobilienökonomie gefragt. „Man muss wissen, wie und wo man an Informationen zu Immobilien herankommt. Aus der Fülle an Informationen gilt es dann, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen“, sagt Facklam. Für Einzelkämpfer ist hier kein Platz. „Damit man alle Informationen bekommt, muss man immer mit anderen Kolleginnen und Kollegen, auch bereichsübergreifend, zusammenarbeiten. Deshalb sind soziale Kompetenz, Teamfähigkeit und Menschenkenntnis genauso wichtig wie das reine Fachwissen“, sagt Facklam.

„Das Wichtigste ist, dass man seine Arbeit immer interessant findet und letztendlich auch Spaß daran hat. Das ist bei der BIM definitiv gegeben. Seitdem ich hier arbeite, bin ich noch nicht einen Tag hierhergekommen und habe gesagt: Boah, heute habe ich gar keine Lust.“ Bei einem Treffen mit Freunden wurde Facklam zum ersten Mal richtig bewusst, was seine Arbeit eigentlich ausmacht: „In einem Gespräch über unsere Arbeit habe ich auf einmal gemerkt: Ich bin hier gerade der Einzige, bei dem es im Job nicht nur darum geht, Geld für ein Unternehmen zu erwirtschaften, sondern vor allem darum, etwas Sinnstiftendes für Berlin zu tun. Dieser Moment hat mir nochmal die Augen geöffnet. Und deshalb bin ich für diesen Job wahnsinnig dankbar.“

Portfoliomanager*in – interdisziplinär & alles im Blick

Vertragsmanager*in Recht – kommunikativ und überzeugungsstark

Daniela Kurrat-Dahlke hat in der BIM so etwas wie ein neues Zuhause gefunden. Dieser Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn man ihr sonnenhelles Büro mit Blick auf den Alexanderplatz betritt: Auf dem Fensterbrett stehen Topfpflanzen, es duftet nach frischen Blumen, auf Fotos lächelt freundlich die Familie. Die heutige Vertragsmanagerin für Erbbraurechte hat sich hier eine richtige Wohlfühloase geschaffen. „Bei der BIM hoffe ich, alt zu werden“, sagt sie.

Die gelernte Immobilienkauffrau arbeitete über 17 Jahre bei der GSW Immobilien AG, bevor sie 2015 zunächst als Objektverwalterin Mitglied der BIM-Familie im Bereich Recht wurde. Dieser funktioniert in zwei Teams: Team 1 besteht aus Juristen, die als Dienstleister für die gesamte BIM fungieren und rechtlich beratend zur Seite stehen. Team 2, dem auch Kurrat-Dahlke angehört, ist u. a. für Erbbaurechtsverträge zuständig. Als Vertragsmanagerin kümmert sie sich um die Abstimmung und den Vollzug der Verträge, Leitungsrechte, nachbarrechtliche Vereinbarungen, das Grundbuch-Controlling, Erbbauzinsanpassungen oder Erstreckungen. Auch die Ausübung von Vorkaufsrechten gehört zu ihrer Arbeit. „Wenn wir beispielsweise Bedarf an Wohnungsbau sehen, können wir bei einem Erbbaurecht unter bestimmten Voraussetzungen das Vorkaufsrecht ausüben und das Grundstück anschließend an eine Wohnungsbaugesellschaft einbringen“, erklärt Kurrat-Dahlke. Damit leistet die BIM einen wichtigen Beitrag für bezahlbare Wohnungen in der expandierenden Metropole Berlin.

Angefangen beim kleinen Häuslebauer oder Laubenbesitzer bis hin zu Hausverwaltungen, Rechtsanwälten, Notaren, Wohnungsbaugesellschaften oder Senatsverwaltungen – Kurrat-Dahlke hat es mit den unterschiedlichsten Personengruppen zu tun. Das macht die Kommunikation nicht immer leicht. Deswegen ist zum einen Freundlichkeit am Telefon, aber vor allem schnelles Umdenken, eine strukturierte Arbeitsweise und gute Überzeugungsfähigkeit Grundvoraussetzung für ihren Job. Damit man auf dem neuesten Stand in Sachen Rechtsprechung ist und mit Gesetzen argumentieren kann, muss man sich zudem ständig weiterbilden. „Es ist ein andauernder Lernprozess“, sagt Kurrat-Dahlke, die nach einer Weiterbildung zur Wohnungseigentumsverwalterin gerade für ein Fernstudium zur Immobilienfachwirtin paukt.

Wenn sie an ihre bisherige Zeit bei der BIM zurückdenkt, werden viele schöne Erinnerungen wach: Die erste Vertragsmodifizierung und das Wissen, etwas für das Land Berlin herausgeholt zu haben. Oder dass sich ihre Kolleginnen damals für sie stark gemacht haben, damit sie ihre heutige Position als Vertragsmanagerin bekommt. „Da sind mir die Tränen gekommen. Das werde ich nie vergessen“, erzählt Kurrat-Dahlke. Zudem sei es schön, dass es überall in der Stadt Berührungspunkte mit der BIM gibt. „Mein Schwager z. B. ist bei der Feuerwehr. Erst vor kurzem haben wir in einem Partykeller auf seiner Feuerwehrwache gefeiert und ich dachte mir: Hey, die gehört ja auch zur BIM“, sagt Kurrat-Dahlke. „Natürlich gibt es auch Aufgaben, die man nicht ganz so gerne hat. Aber vor allem die Abwechslung macht meine Arbeit unheimlich spannend. Ich liebe diesen Job einfach.“

Vertragsmanager*in Recht – kommunikativ und überzeugungsstark

Sachbearbeiter*in Einkauf – handlungsschnell & multitaskingfähig

Steve Jobs präsentiert der Welt das erste iPhone, die Finanzkrise in den USA kommt ins Rollen und Stuttgart (und tatsächlich nicht Bayern München) wird Deutscher Bundesligameister. Im selben Jahr bewirbt sich Nadja Erdmann (31) über eine Zeitungsannonce auf eine Stelle bei der BIM und bekommt den Job. Das war 2007, und ist gefühlt eine Ewigkeit her. „Ich habe nie einen Grund gesehen, den Arbeitgeber zu wechseln“, sagt die gebürtige Berlinerin. „Weil ich hier einfach glücklich bin.“

Als Unternehmen des Landes Berlin muss die BIM Aufträge öffentlich ausschreiben. Darum kümmert sich der Bereich Einkauf. Als Sachbearbeiterin im Einkauf ist Erdmann seit nunmehr elf Jahren für die Vorbereitung, Betreuung und Durchführung von Vergabeverfahren verantwortlich. Dabei muss die gelernte Fachangestellte für Bürokommunikation vergaberechtliche Rahmenbedingungen sowie aktuelle Vergabegesetze kennen und anwenden. Ein normales Vergabeverfahren läuft in der Regel so ab: Der Fachbereich möchte z. B. ein Gebäude reinigen lassen und muss dafür eine Ausschreibung vorbereiten. Auf dem internen Vergabeportal stellt der jeweilige Bereich dann seine Anforderungen und Wünsche anhand von Unterlagen zusammen. Erdmann und ihre Kolleg*innen schreiben anschließend die Firmen über eine Online-Vergabeplattform an. „Früher mussten wir noch alles in Papierform rausschicken“, erinnert sich Erdmann. „Das gibt’s zum Glück längst nicht mehr.“ Die Planungsbüros der BIM werten anschließend die eingegangenen Angebote der Firmen aus. Zum Schluss werden die Angebote vom Einkauf vergaberechtlich geprüft und die Firma beauftragt.

So unkompliziert geht längst nicht jedes Verfahren über die Bühne. „Kein Tag läuft nach Schema A ab. Bei Havariefällen z. B. muss alles sofort passieren und schnell eine Lösung gefunden werden. Manchmal rufen auch Firmen bei mir an, die bei der Angebotsabgabe nicht weiter kommen. Von A bis Z ist wirklich alles mit dabei. Man muss schon ein Allroundtalent sein“, erzählt Erdmann. Es immer allen recht zu machen, sei das Schwierigste an ihrem Job, sagt sie. Aber vor allem der lockere Umgang mit den Kolleg*innen lässt die Arbeit leichter von der Hand gehen. „Auf die Teamtage freue ich mich immer sehr“, sagt Erdmann. Ob wandern auf der Insel Scharfenberg, klettern im Park, Volleyball spielen oder der Besuch einer BIM-Immobilie wie das Feuerwehrmuseum: „Dieses Zusammensein ist mir sehr wichtig“, sagt Erdmann. „Angefangen bei den Aufgaben bis hin zum Gehalt, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Sozialleistungen oder den Räumlichkeiten: Das Gesamtpaket bei der BIM stimmt einfach. Sonst wär ich ja nicht schon elf Jahre hier.“

Sachbearbeiter*in Einkauf – handlungsschnell & multitaskingfähig