Viele Ideen für das Stadtbad Steglitz

Ein architektonisches Kleinod mit nostalgischem Charme, zentral gelegen im Bezirk Steglitz im Südwesten Berlins: das ist das ehemalige Stadtbad Steglitz, erbaut um 1900. Das denkmalgeschützte Gebäude mit seiner anspruchsvollen Architektur zählt zu den herausragenden Sozialbauten seiner Zeit.

Bald soll wieder Wasser in die Becken des ehemaligen Stadtbades Steglitz fließen – zumindest wenn es nach dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf geht, der das Bad 16 Jahre nach seiner Schließung am liebsten wieder öffentlich zugänglich sähe.

Ob dies so kommen kann, soll mit Hilfe eines sogenannten Interessenbekundungsverfahrens im kommenden Herbst geklärt werden. Bei diesem Verfahren geht es in erster Linie darum eine Art Marktabfrage zu starten und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es potentielle Interessenten mit guten und wirtschaftlichen Ideen gibt. Wenn dieses Verfahren erfolgreich ist, schließt sich daran dann ein längeres und formales Konzeptverfahren an, in dem das Stadtbad per Erbbaurecht vergeben wird. Die BIM hat inzwischen die Ergebnisse einer Prüfung der technischen Wiederherstellung des Bades vorliegen und wird diese zusammen mit weiteren näheren Unterlagen im Interessenbekundungsverfahren allen Interessierten zur Verfügung stellen, welche sich anschließend mit konkreten Konzeptideen und ersten Vorschlägen zu einem wirtschaftlichen Betrieb am Verfahren beteiligen können.

Einen ersten Eindruck vermitteln die Nutzungsvorschläge der Architektur-Studierenden der Beuth Hochschule für Technik unter Leitung von Frau Dr. Mara Pinardi, Professorin für Denkmalpflege und Bauen im Bestand. Die Studierenden im 5. Semester des Bachelorstudiengangs Architektur entwickelten im Rahmen des Moduls „Bauen im Bestand“ Vorschläge für eine neue Nutzung des Bades.

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