Was ist ein Interessenbekundungsverfahren?

Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens werden Interessierte zur Abgabe ihrer Nutzungsideen für ein Grundstück aufgefordert. Es wird in der Regel angewendet, wenn noch nicht abzusehen ist, wie das Marktinteresse an dem Grundstück einzuschätzen ist im Hinblick auf die Verwertungsart (Verkauf, Vergabe eines Erbbaurechts oder Vermietung) und die Art der Nutzung.

Konkret bedeutet das: Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens wird die Nachfragesituation erfasst und analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse wird die Entscheidung über die Art der weiteren Verwertung des Grundstücks getroffen. Für den Fall, dass beispielsweise ein Konzeptverfahren durchgeführt werden soll, werden aus den Ergebnissen des Interessenbekundungsverfahrens Nutzungskriterien abgeleitet. Diese sollen den Teilnehmern im Konzeptverfahren zur Erstellung eines Nutzungskonzeptes als wesentlichem Bestandteil ihres Angebotes an die Hand gegeben werden.

Damit ist das Interessenbekundungsverfahren das ideale Instrument zur Vorbereitung der künftigen Verwertung, denn es ermöglicht, das Grundstück passgenau am Markt zu platzieren.

+++ News-Ticker +++

Die Frist für das Interessenbekundungsverfahren ICC Berlin ist am 28.02.2019 abgelaufen. Wie es jetzt weitergeht erfahren Sie hier.

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Die Frist für das Interessenbekundungsverfahren Strandbad Tegel ist am 30.11.2018 abgelaufen. Die eingegangenen Konzepte liegen nun den Berliner Bäderbetrieben zur Prüfung vor.

Laufende Interessenbekundungsverfahren

Aktuell gibt es keine laufenden Verfahren.