Was ist ein Interessenbekundungsverfahren?

Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens werden Interessierte zur Abgabe ihrer Nutzungsideen für ein Grundstück aufgefordert. Es wird in der Regel angewendet, wenn noch nicht abzusehen ist, wie das Marktinteresse an dem Grundstück einzuschätzen ist im Hinblick auf die Verwertungsart (Verkauf, Vergabe eines Erbbaurechts oder Vermietung) und die Art der Nutzung.

Konkret bedeutet das: Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens wird die Nachfragesituation erfasst und analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse wird die Entscheidung über die Art der weiteren Verwertung des Grundstücks getroffen. Für den Fall, dass beispielsweise ein Konzeptverfahren durchgeführt werden soll, werden aus den Ergebnissen des Interessenbekundungsverfahrens Nutzungskriterien abgeleitet. Diese sollen den Teilnehmern im Konzeptverfahren zur Erstellung eines Nutzungskonzeptes als wesentlichem Bestandteil ihres Angebotes an die Hand gegeben werden.

Damit ist das Interessenbekundungsverfahren das ideale Instrument zur Vorbereitung der künftigen Verwertung, denn es ermöglicht, das Grundstück passgenau am Markt zu platzieren.

Laufende Interessenbekundungsverfahren

ICC

Eine Zukunft für das ICC Berlin: Für das Kongresszentrum am Messedamm 11 werden im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens Investoren gesucht, die Konzepte zur Nutzung entwickeln und darlegen, inwieweit die Sanierung, der Umbau und der Betrieb des ICC wirtschaftlich kalkuliert werden können. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Exposé. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Interesse_ICC@bim-berlin.de.

ICC