Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) regelt die Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden. Für Neubauten gilt demnach, dass ein Teil ihres Wärme- und Kältebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden muss. Auch in allen öffentlichen Gebäuden, die grundlegend renoviert werden, muss die Wärme- und Kälteversorgung anteilig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Dies gilt sowohl für Gebäude, die im Eigentum der öffentlichen Hand stehen, als auch für Gebäude, die die öffentliche Hand ab dem 1. Mai 2011 anmietet.

Welche erneuerbare(n) Energie(n) genutzt werden soll(en), kann der Eigentümer gemäß den im EEWärmeG möglichen Alternativen auswählen. Wichtig ist, dass ein festgelegter Prozentsatz der benötigten Wärme bzw. Kälte mit der jeweiligen Energie erzeugt wird. Der Prozentsatz ist abhängig von der Form der Energieerzeugung. Wer keine erneuerbaren Energien nutzen kann bzw. möchte, darf aus verschiedenen so genannten Ersatzmaßnahmen wählen.