Aktuell, vielseitig, informativ: der neue BIM-Newsletter
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen hiermit die erste Ausgabe des neuen BIM-Newsletters zu präsentieren: „BIM News“ soll künftig einmal im Quartal erscheinen und Ihnen interessante Einblicke in unsere Arbeit bieten. Ein Thema der aktuellen Ausgabe dreht sich um den von der BIM neu eingeführten Ombudsmann. Damit wollen wir Korruption schon im Vorfeld verhindern. Außerdem erläutern wir Ihnen die Einsparerfolge, die die Gesellschaft bis Ende 2006 erreicht hat. Ein wenig „Gesicht“ wollen wir der BIM aber auch geben – und fangen mit einem Portrait über unsere erste Auszubildende an.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Sven Lemiss
Geschäftsführer
PS: Wenn Sie den Newsletter wieder abbestellen möchten, schicken Sie bitte einfach eine Mail an presse@bim-berlin.de.
Die BIM spart 181 Millionen Euro für Berlin ein

- Auf einer Pressekonferenz gab Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM, die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2006 bekannt. Für weitere Informationen können Sie den aktuellen Geschäftsbericht 2006 unter www.bim-berlin.de/presse.html herunterladen.
Rund 181 Millionen Euro hat die BIM im Jahr 2006 an Einsparungen für das Land Berlin erreicht. Diese Summe ergibt sich aus den langfristigen Auswirkungen der bereits umgesetzten Maßnahmen im Zeitraum von 2003 bis 2016 für den Landeshaushalt. „Mit diesem hervorragenden Ergebnis untermauern wir erneut unsere Position als der Immobiliendienstleister für das Land Berlin“, erklärte Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM, auf einer Pressekonferenz am
28. Juni 2007. Auch Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin zeigte sich zufrieden: „Gleichzeitig hat die BIM den Sanierungsstau in den landeseigenen Immobilien im vergangenen Jahr um weitere rund 21,5 Millionen Euro abgetragen.“ Das kommt einer Investition in den Wert der entsprechenden Gebäude gleich.
Im Berliner Stadtbild war vor allem die Turmsanierung des Berliner Rathauses besonders markant. Diese Maßnahme konnte wie alle weiteren Bauvorhaben des Geschäftsjahres 2006 innerhalb der kalkulierten Kosten und im angesetzten Zeitplan fertig gestellt werden. Auch die Vorbereitungen für eine Portfolioerweiterung wurden pünktlich abgeschlossen.
Zum 1. Januar 2007 gingen außerdem die rund 650 Gebäude der Berliner Polizei und Feuerwehr in den Bestand der BIM über. Eine wesentliche Aufgabe für die Gesellschaft besteht in den nächsten Jahren darin, das damit verbundene Einsparpotential weiter konsequent auszuschöpfen.
Ombudsmann gegen Korruption

- Dr. Jürgen Kemper
Die BIM Berliner Immobilien-
management GmbH (BIM) will Korruption schon im Vorfeld verhindern. Dafür hat die Gesellschaft die Funktion eines Ombudsmannes eingerichtet. Als vertrauensvoller Ansprech-
partner steht seit Mai 2007 der unabhängige Rechtsanwalt Dr. Jürgen Kemper zur Verfügung.
Er hat bereits als Ombudsmann für die GESOBAU AG und für das Bezirksamt Spandau Erfahrungen gesammelt. Völlig anonym können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIM sowie auch Kunden und Lieferanten an ihn wenden. Denn Dr. Jürgen Kemper unterliegt der Schweigepflicht, niemand muss befürchten, durch Äußerungen eines Verdachts berufliche oder persönliche Nachteile zu erleiden. „Wir geben Korruption keine Chance und wollen rechtzeitig Instrumente schaffen, um diese zu verhindern“, beschreibt Geschäftsführer Sven Lemiss die Beweggründe für die Offensive. Bislang gab es glücklicherweise noch keine Korruptionsfälle bei der BIM.
Zu erreichen ist Dr. Kemper über die von der BIM-Homepage unabhängige Internetseite www.ombudsmann-bim.de sowie über:
Dr. Jürgen Kemper
„persönlich/vertraulich“
c/o Loh von Hülsen Michael
Partnerschaft von Rechtsanwälten
Jägerstraße 59
10117 Berlin
Tel.:+49-30-2094 2740
Fax:+49-30-2094 2777
Email: kemper@ombudsmann-bim.de
„Wien meets Berlin!“

- (von links nach rechts) Jens Burkhardt, Klaus Zimmel, Brigitte Venus, Josef Neumayer, Birgit Möhring und Leopold Pohl
Was für Berlin das „Rote Rathaus“ ist, ist in der Hauptstadt Österreichs das Wiener Rathaus mit seinem 105 Meter hohen Turm und dem Rathausmann, einer eisernen Statue, auf der Spitze. Die landeseigenen Gebäudemanager beider Städte trafen sich am 30. Mai 2007 erstmals zu einem Erfahrungsaustausch. Josef Neumayer, Dienststellenleiter der Magistratsabteilung 34 – Bau- und Gebäudemanagement der Stadt Wien (MA 34), und zwei seiner Mitarbeiter kamen dafür extra nach Berlin. „Wir wollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausfinden und voneinander lernen“, erklärt Birgit Möhring, Mitglied der Geschäftsleitung der BIM.
Klaus Zimmel, Leiter Strategie und zentrales Controlling aus Wien, stellte die MA 34 als internen Facility-Management-Komplettanbieter vor, der mit 1.400 Mitarbeitern derzeit drei Millionen Quadratmeter Fläche in 1.800 Objekten betreut. Die Themen reichten von den jeweiligen politischen Vorgaben, über die Umsetzung des Mieter-Vermieter-Modells bis hin zum Energie-Einsparcontracting. Eine Gemeinsamkeit konnten die beiden Immobilienprofis am Ende feststellen: Beide wollen künftig noch mehr die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern.
Unseren Kunden zugute
Im August dieses Jahres wird die BIM in Zusammenarbeit mit Studentinnen und Studenten der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) eine Kundenbefragung durchführen. „Wir möchten herausfinden, wie zufrieden unsere Mieter mit unseren Leistungen im Jahr 2007 waren“, sagt Cornelia Fetzer, die bei der BIM im Bereich Property Management für die Analyse verantwortlich ist. Im Jahr 2005 hatte die Gesellschaft ihre erste Kundenbefragung durchgeführt. „Jetzt möchten wir gerne wissen, ob wir unsere Servicequalität seitdem verbessern konnten, und wo wir noch weiter zulegen sollten“, erklärt sie weiter.
Studentinnen und Studenten des Studiengangs Immobilienwirtschaft, die sich an der FHTW bereits im höheren Fachsemester befinden, sorgen dafür, dass die Befragung wissenschaftlichen Standards entspricht. Sie führen etwa 200 Gespräche nach vereinbarten Terminen bei den Kunden vor Ort durch. Dabei richten sie sich streng nach den Vorgaben eines Interviewleitfadens.
Die Ergebnisse der Kundenbefragung werden in einem der kommenden Newsletter der BIM veröffentlicht werden.
1. Auszubildende der BIM fertig

- Helene Der
Am 29. Juni 2007 hat Helene Der ihre Berufsausbildung zur Kauffrau für Bürokom-
munikation erfolgreich abgeschlossen. Als sie vor drei Jahren ihre Ausbildung bei der BIM begonnen hatte, war sie die erste Auszubildende der noch jungen Gesellschaft. „Ich wollte meine kommunikativen Fähigkeiten fördern. Außerdem fand ich es spannend, bei einem Unternehmen zu lernen, das sich mit Gebäuden beschäftigt“, so erklärt die 22-jährige ihre Motivation für die damalige Bewerbung. In den vergangenen drei Jahren war sie in allen Bereichen des Unternehmens eingesetzt. Vom Bedienen der Telefonanlage über das Schreiben von Briefen bis hin zum Buchen von Rechnungen lernte sie alle Aufgaben einer Kauffrau für Bürokommunikation in der praktischen Anwendung kennen. An zwei Tagen in der Woche besuchte sie die Berufsschule. „Besonderen Spaß hatte ich beim Arbeiten mit dem Programm BuiSy, in dem die Grundrissdaten und Flächendarstellungen der von der BIM bewirtschafteten Gebäude erfasst werden“, erklärt Helene Der. Nach dem Bestehen ihrer mündlichen Abschlussprüfung wurde sie fest von der BIM übernommen und ist nun im Bereich Property Management als Teamassistentin tätig.
Ein Gebäude der Superlative: das Kriminalgericht Moabit

- Das Kriminalgericht Moabit
Etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der größten Staatsanwaltschaft, des größten Amtsgerichts und aus Teilen des größten Landgerichts Deutschlands arbeiten in der Turmstraße 91. Bis zu 300 strafrechtliche Hauptverhandlungen finden hier täglich statt. Berühmte Prozesse wie z.B. gegen den Hauptmann von Köpenick, Ex-Stasi-Chef Erich Mielke und Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer wurden im Kriminalgericht Moabit bereits durchgeführt.
Als Kaiser Wilhelm II. das Gebäude vor rund einhundert Jahren am 17. April 1906 eröffnete, war es für die damalige Zeit hochmodern. Es war das erste elektrisch erleuchtete Gebäude Berlins und der erste Stahlbetonbau auf dem europäischen Festland. Das verzweigte Gänge- und Lüftungssystem ermöglichte es schon damals wie auch heute, die Angeklagten nichtöffentlich zu den Gerichtssälen zu führen.
Während im Innern die riesige Einganshalle und das mit Figuren verzierte Treppenhaus beeindrucken, prägen von außen die beiden gewaltigen Türme und die mehr als 200 Meter lange Straßenfront die Ansicht des Hauses. Düster wie ein Barockschloss sollte das Gericht Moabit nach der Idee des Königlichen Baurats Vahl wirken, vor allem um Verbrecher abzuschrecken. Und das tut es auch heute noch!
Seit 1. Juli 2005 verwaltet die BIM das Gerichtsgebäude im Auftrag des Landes Berlin.


