Starke Tochter für ein klimaneutrales Berlin

Mindestens 30.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen bis Ende 2025 – dazu verpflichtet sich die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), sowie das Land Berlin, in der neuen Klimaschutzvereinbarung (KSV) 2016. Die neue KSV zwischen der BIM und dem Land Berlin wurde am 27. Juli 2016 im Konzerthaus Berlin unterzeichnet und löste die erste KSV aus dem Jahr 2009 ab. Wesentliches Ziel der ersten KSV war die Senkung der CO2-Emissionen im damals von der BIM bewirtschafteten Gebäudebestand um insgesamt 21 % im Zeitraum von 2009 bis 2015. Das entspricht rund 23.000 Tonnen CO2. Dieses ambitionierte Ziel hat die BIM mit mehr als 500 größeren und kleineren Maßnahmen umgesetzt und unterstützt das Land Berlin damit merklich, einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrales Berlin zu gehen.

Die Maßnahmen der ersten KSV umfassten unter anderem den Einsatz von regenerativen Energien und Contracting-Vorhaben. So wurden 47 Photovoltaikanlagen auf den Dächern landeseigener Immobilien errichtet, die zusammen Strom für rund 1.000 Dreipersonenhaushalte erzeugen. Damit können 2.200 Tonnen CO2 eingespart werden. Zusätzlich hat die BIM sieben Solarthermieanlagen zur Unterstützung der Heizungsanlagen beziehungsweise der Warmwasserbereitung errichtet. In sieben Liegenschaften der Polizei und Feuerwehr wurden Blockheizkraftwerke (BHKW) in Heizungssysteme eingebunden. Durch diese gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme wurden ca. 1.600 Tonnen CO2 eingespart. Hinzukommen 13 BHKW im Zusammenhang mit Wärmeliefer-Contracting-Verträgen oder Energiesparpartnerschaften. Zudem wurden diverse kleinere und größere Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen umgesetzt, die zur Erreichung des gesteckten Zieles beitrugen.

Für die Zielerreichung der neuen KSV sieht die BIM insbesondere im Wärmeverbrauch noch zusätzliche Einsparpotenziale, die unter anderem durch die Nutzung von intelligenten Regelungssystemen erschlossen werden können. Zudem sollen weitere BHKW zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zum Einsatz kommen. Aber auch durch den Einsatz innovativer LED-Technik gibt es Ansatzpunkte für einen deutlich reduzierten Stromverbrauch.