Sanierung eines der ältesten Hochhäuser Berlins startet zum Jahresende

Bis 2023 saniert die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) umfangreich  das einst höchste Hochhaus Berlins und Dienstsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die BIM beginnt mit der Sanierung des Verwaltungsgebäudes in der Württembergischen Straße 6 eine ihrer derzeit größten Baumaßnahmen. Die HOCHTIEF wird als Generalübernehmer die Maßnahme in den kommenden Jahren umsetzen. Die Gesamtkosten für die Sanierung des über 60 Meter hohen denkmalgeschützten Gebäudes belaufen sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Da die umfangreiche Sanierung nicht im laufenden Dienstbetrieb stattfinden kann, wurde seit  März 2019 das ehemalige Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz 4 für rund 800 Mitarbeiter*innen der Senatsverwaltung hergerichtet. Der Umzug zu dem in 400 Metern Luftlinie entfernten Gebäude wurde diesen Monat abgeschlossen.

„Der Abschied von „unserem“ Hochhaus ist vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch mir persönlich, nicht ganz leicht gefallen. Umso mehr freut es mich, dass das äußere Erscheinungsbild des Hochhauses nach Fertigstellung der Sanierung im Sommer 2023 erhalten bleibt. Die denkmalgeschützte Fassade erfährt eine sogenannte Betonsanierung und wird von Schadstoffen befreit. Im Innenbereich wird unser Verwaltungssitz weitreichend umgestaltet. Auf den 35.000 Quadratmetern entstehen moderne Büros, offene Räumlichkeiten mit großen Besprechungsräumen, die auch in Bezug auf die Ausstattung den Ansprüchen der zukünftigen Arbeitswelt entsprechen“, beschreibt Senator Sebastian Scheel die abgestimmten Maßnahmen der BIM für seine Verwaltung.

Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM, ergänzt: „Ein Highlight wird die energetische Gebäudeautomatik sein, über die sich Licht und Heizung zentral steuern lassen. Nachhaltigkeit steht für uns bei der Sanierung im Fokus. Wir streben eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen des Bundes an. Die denkmalgerechte Sanierung der Württembergische Straße könnte damit die erste werden, welche diese Zertifizierung erhält.“

„HOCHTIEF verfügt über große Erfahrung bei der behutsamen Umgestaltung von Baudenkmälern. Das zeigen viele Projekte, die wir in den vergangenen Jahrzehnten in Berlin realisiert haben. Bei der Sanierung dieses Bürokomplexes werden wir unser technisches Know-how bereits in die Planung einbringen“, äußert sich Thilo Warlich, Leiter der Berliner Niederlassung von HOCHTIEF Building.

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