Positive Entwicklung für landeseigene Immobilien

Die BIM kann auf ihrer Jahrespressekonferenz für das Geschäftsjahr 2018 auf eine erfolgreiche Entwicklung landeseigener Immobilien zurückblicken.

So hat das Sondervermögen für Daseinsvorsorgegrundstücke des Landes Berlin (SODA) einen Zuwachs von 19,1% erfahren. In dieses Vermögen werden alle Grundstücke übertragen, die für die öffentliche Daseinsvorsorge gehalten und entwickelt werden sollen. Dem Prozess der sogenannten Clusterung wurden im letzten Jahr 1.207 Immobilien unterzogen. Die BIM steuert und koordiniert seit 2015 dieses Verfahren. Insgesamt wurde bislang für 3.552 (62%) der 5.720 Objekte ein Beschluss gefasst. Daneben wurden 2018 31 Liegenschaften mit einer Fläche von 20 Hektar vor allem städtischen Wohnungsbaugesellschaften zur Bebauung zur Verfügung gestellt. Ein Großteil davon in Marzahn-Hellersdorf.

Die BIM trägt auch maßgeblich zur Erreichung der Klimaschutzziele Berlins bei. 2018 hat sie eine CO2-Einsparung von 4.457 Tonnen erzielt. Neben Einsparungen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen und Errichtungen von PV-Anlagen kommt mit 2.499 Tonnen ein Großteil aus der Optimierung von Heizung und Beleuchtung in den Landesimmobilien.

Ein weiteres großes Aufgabengebiet der BIM ist die Qualifizierung von Grundstücken. Die BIM erstellt in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den jeweiligen Projektakteuren entsprechende Machbarkeitsstudien und Fachgutachten, koordiniert und steuert Wettbewerbs- und Werkstattverfahren und initiiert oder begleitet Partizipationsverfahren. 152 Vorgänge dieser Art waren 2018 bei der BIM in Bearbeitung. Mit fast 50.000m² ist das Dragoner-Areal eines der größten Grundstückqualifizierungsprojekte, an dem die BIM beteiligt ist. Es soll als innerstädtische Fläche für bezahlbaren Wohnraum und Gewerbe gesichert werden. Eine städtebauliche Neuordnung des Dragoner Areals mit dem Ziel, ein Projekt für preisgünstiges Wohnen und Arbeiten umzusetzen,  wird in enger Kooperation zwischen Senat, Bezirk, BIM, der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) sowie Vertretern der Zivilgesellschaft, Anwohnern und Gewerbetreibenden in den nächsten Monaten herausgearbeitet.

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