Hypoport AG lehnt alternative Standorte vom Land Berlin ab

Zu vertraulichen Vermögensgeschäften äußert sich die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) gewöhnlich nicht. Aufgrund einer sehr einseitigen öffentlichen Darstellung, ist der BIM die Schilderung des Sachverhalts Hypoport AG jedoch wichtig.

Bereits im Frühjahr 2016 hat die BIM gegenüber dem Verkäufer der Klosterstraße 71 kommuniziert, dass das im vorliegenden Fall zugunsten des Landes Berlin bestehende und im Grundbuch eingetragene Vorkaufsrecht im Fall einer Grundstücksveräußerung geprüft wird. Nach erfolgter Mitteilung über den Verkauf hat die BIM drei Monate Zeit, um in Rücksprache und Abstimmung mit verschiedenen Gremien und Senatsverwaltungen die Ausübung des Vorkaufsrechtes zu prüfen. Der Verkäufer ist über diesen Prozess zu Beginn der Verhandlungen im Herbst 2017 informiert worden. Im Zuge der wachsenden Stadt ist es Aufgabe der BIM GmbH der Berliner Verwaltung Flächen zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht teuer zu Lasten des Steuerzahlers am Markt angemietet werden müssen. Die Immobilie in der Klosterstraße 71 wird dringend für die Mitarbeiter*innen der in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Verwaltungen benötigt. Aus diesem Grund hat das Land Berlin innerhalb der Frist von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht.

„Als landeseigener Immobiliendienstleister und damit einer der größten Vermieter von Gewerbeflächen sind wir sehr an Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung interessiert. In mehreren Gesprächen haben wir der Hypoport, neben einer Verlängerung des Mietvertrages, auch alternative Flächen angeboten, unter anderem auf dem sehr prominenten Technologiepark Adlershof, in unmittelbarer Nähe zur Freien Universität Berlin, an der Friedrichstraße und auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Diese Standorte wurden alle abgelehnt. Derzeit führen wir Gespräche über ein Ersatzgrundstück am Humboldthafen“, äußert sich Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM, zu den Gesprächen. Die Hypoport hat momentan für seine Mitarbeiter*innen Flächen in der Europacity angemietet.

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