BIM treibt mit Start-ups den Klimaschutz voran

Nach der energetischen Sanierung von 300.000 Quadratmetern Fläche in ihren Feuerwehr- und Oberstufenzentren setzt die BIM mit ihrem Tochterunternehmen B.E.M. die erfolgreiche Zusammenarbeit mit drei Start-ups fort.

Für 15 Kulturimmobilien und 24 Polizeigebäude der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) beginnt in diesem Jahr die Umsetzung energetischer Sanierungen mit sogenannten geringinvestiven Maßnahmen. Solche Maßnahmen weisen ein hohes Einsparpotential auf, aber schränken den Nutzer in den Landesimmobilien nicht ein. Bereits im letzten Jahr konnten so in Feuerwehr- und Oberstufenzentren 1.300 Tonnen CO2 sowie 256.000 Euro Energiekosten für das Land eingespart werden, was einer Reduzierung von 20 Prozent entspricht. Gemeinsam mit einer Arbeitsgemeinschaft aus den drei Start-ups eGain, myWarm und perto setzt die BIM mit ihrem 2016 gegründeten Tochterunternehmen, der B.E.M. Berliner Energiemanagement GmbH (B.E.M.), diesen Erfolg nun fort. „Die Ergebnisse des ersten Roll-outs, aber auch die Verleihung des European Energy Service Award durch die EU-Kommission in der Rubrik Klimaschutz zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind," sagt Klaus Gendner, Geschäftsführer der B.E.M.

Die effizienzsteigernden Maßnahmen verknüpfen die Temperaturprognosensteuerung der Heizkessel, den hydraulischen Abgleich des Heizungssystems und den Austausch ineffizienter Pumpen miteinander. „Neben den Polizeiliegenschaften haben wir uns bei dem aktuellen Roll-out bewusst für prominente Adressen wie beispielsweise das Haus der Wannseekonferenz, die Nikolaikirche, das Literaturhaus oder das Brecht-Haus entschieden, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Gleichzeitig steigern wir die Leistung mit einem höheren Grad an Digitalisierung" sagt Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM.

Die BIM und damit das Land Berlin erfüllt mit diesem Ansatz seine Vorbildfunktion, die auch im Energiewendegesetz verankert ist. „Die BIM zeigt gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen B.E.M. dass Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand machbar und rentabel sind. Dabei setzen sie konsequent auf neue Technologien und innovative Lösungen junger Unternehmen wie uns. Wir freuen uns, erneut zeigen zu können, wie erfolgreich eine solche Zusammenarbeit ist," äußert sich Sebastian Schröer, Geschäftsführer der perto GmbH.

Ergänzendes Factsheet zur Pressemitteilung

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