Artikel teilen

BIM baut neuen Standort für das Technische Finanzamt aus

Mit dem Termin zur Grundsteinlegung am künftigen Standort des Technischen Finanzamtes Berlin wird heute ein wichtiger Meilenstein erreicht. Viele Jahre stand der 12-geschossige Plattenbau in der Kniprodestraße 31 leer, nachdem er vor allem zu DDR-Zeiten als Studierendenwohnheim und Internat der Kinder- und Jugendsportschule genutzt wurde. In der vierjährigen Bauphase wird neben der Sanierung des Bestandsgebäudes auch ein Neubau errichtet. Feierlich wird dafür heute im Beisein der Staatssekretärin für Finanzen, Vera Junker, der Grundstein gelegt.

Finanzstaatssekretärin Vera Junker: „Das Technische Finanzamt ist der IT-Dienstleister für die Senatsfinanzverwaltung und die Finanzämter in Berlin. Wie wichtig dieser Service für die Steuerverwaltung ist, hat sich vor allem während der Corona-Krise gezeigt: Die Arbeitsfähigkeit von 7.000 Dienstkräften in den Finanzämtern und rund 600 Beschäftigten im Stammhaus in der Klosterstraße wurde in dieser schwierigen Zeit erfolgreich gewährleistet. Diese Leistung kontinuierlich auszubauen und mit zusätzlichem Personal zu unterfüttern, ist das erklärte Ziel. Umso wichtiger sind entsprechende Räumlichkeiten für den IT-Dienstleister. Mit dem aktuellen Umbauprojekt des Gebäudes in der Kniprodestraße werden wir dieser Aufgabe gerecht.“

Der jetzige Sitz des Technischen Finanzamtes in der Klosterstraße 59 bietet in naher Zukunft nicht mehr ausreichend Platz für die wachsende Zahl an Mitarbeiter:innen. „Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange. Der Plattenbau ist vollständig schadstoffsaniert, entkernt und die Fassaden inklusive der Fenster erneuert. Es war viele Jahre unklar, was aus dem Gebäude wird. Nun erwacht der Plattenbau zu neuem Leben. Gemeinsam mit dem Neubau entsteht ein Gebäude, welches den Ansprüchen einer modernen Verwaltung gerecht wird,“ beschreibt Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die Maßnahme. Der Neubau erstreckt sich über drei Etagen und beherbergt u. a. multifunktionale Besprechungsräume, die im Bestandsgebäude keinen Platz finden. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2023 geplant. Der neue Dienstsitz bietet dann Platz für rund 300 Mitarbeiter:innen.