Berlinische Galerie muss kurzfristig schließen

Der Plan war ursprünglich ein anderer. Das Dach der Berlinischen Galerie sollte  saniert werden. Vorbereitende Maßnahmen haben nun Fragen aufgeworfen, die eine kurzfristige Schließung nötig machen.  

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet die landeseigenen Immobilien der Hauptstadt. Darunter auch die Berlinische Galerie in Berlin Kreuzberg. Gemeinsam mit der Galerie hatte man in den letzten Monaten eine Sanierung der Dachflächen geplant. Im Zuge der Sanierungsplanung wurde festgestellt, dass der übernommene bauliche Zustand des Gebäudes von der genehmigten statischen Planung aus dem Jahr 2003 abweicht. Diese stammt aus einer Zeit bevor das Gebäude an das Land Berlin ging.

„Im Zuge unserer Betreiberverantwortung können wir in diesem Moment nicht anders reagieren, als den Museumsbetrieb kurzfristig einzustellen. Sicherheit steht hier für die Berlinische Galerie und uns an erster Stelle. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die durch diese Entscheidung entstehen“, äußert sich Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird die BIM detailgenau prüfen, welche Abweichungen genau bestehen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Bis die genauen Ergebnisse vorliegen, wird das Museum geschlossen bleiben.

Die Berlinische Galerie zeigt zur Zeit die Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ (05.04.–12.08.2019). Man hofft in zwei Wochen die Präsentation der Ausstellung fortsetzen zu können.

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