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BIM errichtet fünftgrößte Photovoltaikanlage im SILB

Weniger CO2 und noch mehr saubere Energie für Berlin: Das soll die neue Photovoltaikanlage bringen, die derzeit auf den Dächern der Bernhard-Weiß-Str. 6 in Berlin-Mitte nahe dem Alexanderplatz im Auftrag der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) installiert wird. In dem Gebäude, das zum Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB) gehört und von der BIM bewirtschaftet wird, befindet sich die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, das Mietermanagement der Berliner Polizei, eine Polizeiwache sowie Büroräume der BIM.

Bis September 2018 werden insgesamt 1.137 Solarmodule zu je 275 Watt auf einer Fläche von rund 2.500 Quadratmetern aufgebaut. Die gesamte Leistung beträgt über 300 kWp. Damit wird die Anlage zu den Top 5 aller im SILB befindlichen Photovoltaikanlagen gehören. Nach der Fertigstellung werden die Module pro Jahr über 270.000 Kilowattstunden sauberen Solarstrom erzeugen, was in etwa dem Strombedarf von 80 durchschnittlichen Berliner Haushalten entspricht.

Die Errichtung der Anlage wird durch die ArGe Berliner Stadtwerke-Berolina Solar im Rahmen eines Projekts aus dem EUM (Energie- und Umweltmanagement) der BIM realisiert und erfolgt nach enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz. „Mit der neuen Anlage werden circa 150 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr durch die Nutzung von Solarstrom im Eigenverbrauch eingespart. Die neue PVA trägt somit dazu bei, dem Ziel des Landes Berlin, die Hauptstadt bis 2050 klimaneutral zu gestalten, einen großen Schritt näher zu kommen“, sagt Daniel Stumpf, Umweltmanagementbeauftragter bei der BIM.

Im Bestand der BIM erbringen derzeit insgesamt 114 Photovoltaikanlagen mit über 9,7 MWp eine Leistung von rund 9.100 MWh und erzeugen so pro Jahr Solarstrom für rund 2.600 Drei-Personenhaushalte in Berlin.

Schwitzen für Baumanager

50 laufbegeisterte Mitarbeiter/-innen der BIM liefen sich am 7. Juni bei der 19. Berliner Teamstaffel der Wasserbetriebe im Tiergarten die Füße wund. Mit dabei waren auch fünf Läufer/-innen aus dem Bereich Personal & Organisation, die mit einer außergewöhnlichen Recruiting-Aktion an den Start gingen: Mit einem völlig neu designten Shirt in Dunkelblau und pinken Applikationen warben sie auf ihren Rücken nicht nur für schnelle Läufer/-innen für den nächsten Staffellauf, sondern auch für neue Baumanager/-innen. Denn damit die BIM den Sanierungsstau in ihren Liegenschaften bewältigen kann, ist vor allem der Bereich Baumanagement immer auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen.

„Als attraktiver Arbeitgeber können wir hier natürlich mit unserem einzigartigen Portfolio bestechen. Aber auch die Tatsache, dass sich der Arbeitsort in einem Landesunternehmen ausschließlich auf die Heimatregion beschränkt, zieht viele potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Wir freuen uns über jede weitere engagierte Fachkraft, die mit uns die Entwicklung Berlins mitgestalten möchte“, sagt Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM.

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Neue Perspektive für Stadtbad Lichtenberg

In diesem Jahr wird das Hubertusbad in Lichtenberg 90 Jahre alt. Zum Geburtstag zieht neues Leben in das traditionsreiche Bad ein.

Vor zwei Jahren fiel die Entscheidung, dass das Stadtbad Lichtenberg im Landeseigentum verbleibt. Seitdem ist die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) im intensiven Austausch mit dem Bezirk Lichtenberg sowie verschiedenen Initiativen und Akteuren, um über die zukünftige Nutzung des Bades zu sprechen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden Möglichkeiten der Nachnutzung untersucht und bereits im nächsten Jahr sollen Teile des Bades für Eventvermietung und kleinere Ausstellungen geöffnet werden. Schon in den nächsten Wochen starten notwendige Sicherungsmaßnahmen im Außenbereich. Danach werden eines der Schwimmbecken und der Foyerbereich hergerichtet. Dazu müssen nicht zugängliche Bereiche abgesperrt, ein barrierefreier Zugang gewährleistet und ein Brandschutzkonzept erstellt und umgesetzt werden. Auch für Sanitäreinrichtungen wird gesorgt. Zur Pressemitteilung

BIM und Zivilgesellschaft an einem Tisch

Auf den Grundstücken Ackerstraße 28 in Mitte und Provinzstraße 62 in Reinickendorf herrscht gähnende Leere. Damit auf den brachen Flächen wieder Leben einkehrt, sollen diese von der BIM im Rahmen eines Konzeptverfahrens vermarktet werden. Um die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort zu berücksichtigen, will die BIM die Vorstellungen und Expertise der Zivilgesellschaft einbeziehen.

Zu diesem Zweck veranstaltete sie zum ersten Mal gemeinsam mit der Initiative StadtNeudenken, Runder Tisch Liegenschaftspolitik sowie der Stiftung ZukunftBerlin einen Workshop, bei dem Ideen für die zukünftige Nutzung der Liegenschaften gefunden werden sollten. 44 Teilnehmer, darunter überwiegend Vertreter von Initiativen, den Hauptverwaltungen, den Stadtplanungsämtern der Bezirke sowie der BIM, kamen im Palais am Festungsgraben zusammen, um sich über die Zukunft der Grundstücke auszutauschen und das neue Workshop-Format zu testen. Die Vorschläge dienen als wichtige Orientierungshilfe bei der Erarbeitung der Ausschreibungskriterien.

Für das rund 657 m² große Grundstück Ackerstraße 28 nahe dem Hauptbahnhof ist vor allem eine Nutzung mit kulturellem Schwerpunkt gewünscht. Ein Bebauungsplan liegt bereits vor. So könnten beispielsweise Probe- und Arbeitsräume für Künstler und Musiker, unter anderem für die angrenzende Villa Elisabeth, einem denkmalgeschützten Veranstaltungsort, entstehen. Auch besondere Wohnformen, zum Beispiel in Form von Künstlerresidenzen, sind denkbar. Deutlich mehr Nutzungspotential bietet die über 3.700 m² große Liegenschaft in der Provinzstraße 62 in der Nähe des S-Bahnhofes Berlin-Schönholz. Hier ist eine bunte Durchmischung angedacht: Wohnen, Kultur, Soziales sowie eine Kita in Form eines Neubaus sollen hier Platz finden.

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Neue Ideen für Alte Münze

Die Zukunft der ehemaligen Münzprägeanstalt „Alte Münze“ am Molkenmarkt in Mitte steht noch in den Sternen. Neue Ideen liefern nun Machbarkeitsstudien, welche die BIM als Bewirtschafter des Gebäudeensembles in Auftrag gegeben hat.

„Die Ergebnisse zeigen, dass für die Themen Kunst, Kultur, Musik und Kreativwirtschaft gute Flächenpotentiale vorhanden sind“, sagt Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM. Denkbar sind zum Beispiel Multifunktionsräume, in denen Ausstellungen, Events oder Aufführungen stattfinden können. Zum großen Teil sind auch Büros sowie Arbeitsräume für Kunst und Musik vorstellbar. Auch Gastronomie und temporäres Wohnen sind möglich. In welchem Verhältnis die Räume letztendlich genutzt werden sollen, ist noch unklar.

Eine besondere Herausforderung stellen vor allem die vielen Kellerflächen dar. Eine Idee, um diese besser nutzbar zu machen, ist, die Hofdecke partiell abtragen zu lassen. So entstünde ein abgesenkter Hof, der als Erlebnisbereich genutzt werden kann. Angedacht ist auch eine bauliche Erweiterung des Hauses 4 im Zentrum des Areals. Zum ausführlichen Artikel