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Neues Konzept für Marinehaus am Köllnischen Park

Das seit mehr als 20 Jahren leer stehende Marinehaus am Köllnischen Park 4 in Mitte soll zu neuem Leben erweckt werden. Zu diesem Zweck initiierte die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) einen Architektenwettbewerb, dessen Gewinner nun gekürt wurde. Der Siegerentwurf des Architekturbüros ADEPT aus Kopenhagen entwickelt das Gebäude als Haus-im-Haus-Prinzip: „Wir sind sehr stolz und glücklich, Teil der Entwicklung dieses einzigartigen Gebäudes und der städtebaulichen Entwicklung an diesem besonderen Ort mitten in Berlin zu sein. Der Entwurf bietet beides: Eine neue und flexible Struktur, die Raum für gemeinschaftliche, kulturelle Nutzungen bietet, und den Erhalt des historisch wertvollen Gebäudes auf unterschiedlichen Ebenen, wodurch die neue Nutzung wie selbstverständlich in den Stadtraum integriert wird“, so Partner Martin Krogh von ADEPT.

Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Bauarbeiten im Marinehaus Ende 2022 beginnen und rund 3 Jahre dauern. Die Planungen zur Sanierung und Modernisierung des Märkischen Museums werden parallel dazu laufen. Auch hier ist der Baubeginn für 2022 vorgesehen. Das Museum wird für die geplante Bauzeit schließen. Die Kosten für das gesamte Bauprojekt liegen bei 65 Millionen Euro und werden aus Mitteln des Bundes, des Landes Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert. Zur Pressemitteilung

Foto: ADEPT

Projekte

Rathausumfeld Wedding mit neuem Look

Das neugestaltete Umfeld am Rathaus Wedding soll Anwohnern eine neue Aufenthaltsqualität bieten. Für rund 4,5 Mio. Euro wurde in den letzten sechs Jahren der Stadtplatz an der Müllerstraße, ein Baumhain entlang des alten Rathauses, ein „Lesegarten“ als erweiterter Lese- und Aufenthaltsbereich sowie eine grüne Erholungsfläche in Richtung Genter Straße gebaut.

Die rund 14.000 Quadratmeter große Platzfläche wurde am 12. November in Anwesenheit von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen (Die Linke) sowie BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss eingeweiht. Die BIM GmbH war u. a. für die Erstellung der Platzordnung verantwortlich, wirkte an den Auslobungsunterlagen mit und stellte einen Sachpreisrichter. Zudem finanzierte sie mit 15.000 Euro die auf dem Rathausvorplatz errichtete Erinnerungsstele für die NS-Widerstandskämpfer Elise und Otto Hampel und übernimmt deren Wartung und Pflege. Auch für die Instandhaltung und -setzung des Lesegartens ist die BIM zuständig.

Eine Umgestaltung des Rathausumfeldes war nötig geworden, da der in den 1960er Jahren angelegte Rathausvorplatz hinsichtlich seiner Ausstattung, seines Erscheinungsbildes und seiner eingeschränkten Nutzbarkeit nicht mehr modernen Ansprüchen entsprach.

Foto: ANNABAU Architektur und Landschaft GmbH

Projekte

Ausstellungseröffnung „Alte Münze – neu geprägt“ am 19.11.

Der Berliner Senat hat im Sommer 2018 angekündigt, die Alte Münze als Kultur- und Kreativstandort zu sichern und zu entwickeln. Im ersten Schritt soll in einem partizipativen Verfahren ein Konzept für die Nutzung und entsprechende Herrichtung des Gebäudekomplexes erarbeitet werden. Die BIM und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa sind in diesem Prozess federführend. 

Zur Vorbereitung des partizipativen Prozesses wird es eine Ausstellung mit Begleitprogramm zum Standort Alte Münze geben. Ziel ist es, die Geschichte des Areals Alte Münze darzustellen, um damit das Verständnis für den Ort zu vertiefen und eine Grundlage für die Entwicklung des Kulturstandortes zu bieten. 

Die Ausstellungseröffnung findet am 19. November um 18.30 Uhr, statt. Die Ausstellung wird dann vom 20. November bis zum 3. Dezember 2018 täglich von 14-20 Uhr in der einstigen Münzprägeanstalt in der historischen Mitte Berlins am Molkenmarkt 1-2 gezeigt und durch Führungen ergänzt.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung finden Sie im Flyer.

Veranstaltungen

Schöneberger Linse: RuT gGmbH nimmt ihren Antrag vor der Vergabekammer zurück

Im September hat eine Fachjury aus Vertretern verschiedener Verwaltungen und des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ihre Entscheidung im Konzeptverfahren zur Vergabe eines Grundstücks auf der Schöneberger Linse zugunsten der Schwulenberatung Berlin gGmbH gefällt. Gegen diese Entscheidung hat die RuT Rad und Tat Berlin gGmbH Anfang des Monats vor der Vergabekammer Berlin einen Antrag auf Nachprüfung gestellt. Diesen Antrag hat RuT nun zurückgezogen. Das Verfahren ist somit abgeschlossen und die Entscheidung aus dem Konzeptverfahren nicht weiter in Frage gestellt.

An der Ecke Gotenstraße / Hedwig-Dohm-Straße könnte somit bald durch die Schwulenberatung Berlin gGmbH ein Gebäudekomplex mit 69 Wohneinheiten, davon 22 als Sozialwohnungen geplant, einer Kita, Beratungs- und Betreuungsangeboten für Lesben, Schwule, trans- und intersexuelle Menschen und vielfältigen kiezbezogenen Angeboten entstehen.

(Bildcredit: roedig. schop architekten, TDB Landschaftsarchitektur)

Unternehmen

Württembergische Straße 6: Musterbüros und -fassade fertiggestellt

Der Sitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in der Württembergischen Straße 6 in Wilmersdorf wird in den kommenden Jahren von der BIM generalsaniert. Zur Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Nutzer wurden nun eine Musterfassade, zwei Musterbüros á 27m² und zwei Musterflure geplant. Die Musterfassade wurde nach bauzeitlichem Vorbild rekonstruiert. Berücksichtigung fanden auch die heutigen Ansprüche an Bauphysik, Haus- und Sicherheitstechnik, was eine große Herausforderung darstellte.

Das knapp 38.000 Quadratmeter große Gebäude wurde vom Architekten Werry Roth entworfen und in den Jahren 1954-1856 erbaut. Mit 61 Metern Höhe war es eines der ersten Hochhäuser Berlins. Seit 1991 ist es denkmalgeschützt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt kommt während der Bauzeit im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz 4 unter.

Foto: Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Studio

Immobilien

Frist verlängert! Interessenbekundungsverfahren zum Strandbad Tegel

Für das rund 31.000 Quadratmeter große ehemalige Strandbad Tegel führt die BIM GmbH im Auftrag der Grundstückseigentümerin BBB Infrastruktur GmbH & Co. KG, einer Schwestergesellschaft der Berliner Bäder-Betriebe, ein Interessenbekundungsverfahren durch. Gefragt sind Nutzungskonzepte, die die Beibehaltung des saisonalen öffentlichen Badebetriebs vorsehen. Einreichungsfrist ist der 30. November 2018.

Weitere Informationen finden Sie im Immobilien-Bereich sowie in unserer Pressemitteilung.

Immobilien