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Jobportraits

Sie zeigen Profil: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIM

Um die Immobilien des Landes Berlin - darunter repräsentative Bauten wie das Berliner Rathaus oder die Gerichtsgebäude aus der Kaiserzeit - optimal zu bewirtschaften, vereint die BIM verschiedene Spezialisten unter ihrem Dach.

Viele Fachleute im Baumanagement, Portfoliomanagement oder Property Management tragen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten zum Erhalt der Berliner Gebäude bei. Mitarbeiter aus den Bereichen Einkauf, Daten- und Systemmanagement und Buchhaltung unterstützen sie mit ihrem Know how dabei. Darüber hinaus bildet die BIM auch aus und beschäftigt Auszubildende, Werkstudenten und Praktikanten.

Erst durch den Einsatz, den die Beschäftigten der BIM täglich erbringen, kann die BIM ihre Aufgabe als Immobiliendienstleister für das Land Berlin erfüllen. Um einen Eindruck von den unterschiedlichen Aufgaben zu bekommen, stellen wir Ihnen hier einige dieser Menschen bei der BIM vor.

Einkäufer bei der BIM

"Arbeit muss Sinn machen."

Davon ist Daniel Schab überzeugt. Als er 2007 zur BIM ging, hat er danach gehandelt. Der 33-Jährige strahlt Sanftmut aus, aber nach einer Weile merkt man, dass er auf leise Art sehr bestimmt sein kann.

Jede Liegenschaft ist anders

Geboren ist er in Magdeburg. Zum Studium, das er als Diplom-Ingenieur für technisches Gebäudemanagement abschloss, ging er nach Berlin. Nach seinem Masterstudium arbeitete er fünf Jahre in einem Ingenieurbüro und war mit der Planung und Bauleitung für das Schloss Bellevue betraut und bald auch mit der Planung für Teile des Auswärtigen Amtes. „So interessant das auch war, wollte ich doch etwas machen, das mir mehr Gestaltungsfreiheit bot“, erinnert sich Daniel Schab. Die Kenntnisse, die er sich beim Bund als öffentlicher Bauherr für diese Objekte erworben hat, sind ihm für seine jetzige Tätigkeit von großem Nutzen.

Zum Gestalten bietet die Abteilung Einkauf reichlich Gelegenheit. Seit einem halben Jahr ist er auch mit den Vergabeverfahren für Facility Management-Dienstleistungen und diverse Bauleistungen auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof beschäftigt. „In dem Moment, als die Entscheidung für Tempelhof bekannt gemacht wurde, lief die Zeit. Denn die Termine für die Bread & Butter stehen. Manchmal ist es nicht einfach, klarzumachen, dass dieses Projekt Vorrang haben muss“, fügt Daniel Schab hinzu. Andere Objekte werden natürlich nicht vernachlässigt. Parallel wurden die Verhandlungsverfahren der Facility Management-Dienstleistungen am Fehrbelliner Platz und der Energiesparpartnerschaften diverser Objekte für die nächsten zehn Jahre durchgeführt.

Ein arbeitsaufwendiges Projekt war zum Beispiel die Ausschreibung für die Reinigungsleistungen der 74 Feuerwehrliegenschaften. Jede Liegenschaft hat eine andere Ausstattung. Vier gut gefüllte Aktenordner nur für die Leistungsbeschreibung zeugen vom Arbeitsumfang. Immerhin handelte es sich um ein 2,3 Millionen-Projekt für die gesamte Vertragslaufzeit. Die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit mit den Kollegen vom Property Management haben ihm dabei sehr geholfen.

Überhaupt Vergaberecht: am Ende müssen die Verträge hieb- und stichfest sein. Man muss wissen: was ist ein öffentlicher Auftraggeber, wie muss er sich verhalten im nationalen und Europarecht und vieles mehr. Besonders wichtig ist auch die Landeshaushaltsordnung und aktuell die Kenntnis über die Bestimmungen des Konjunkturpaketes. Bevor ein Vertrag unterschrieben wird, ist er rechtlich zu prüfen, um glasklare Formulierungen zu erreichen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass ein Vertrag auch gelebt werden muss. Abstimmungen mit den Fachbereichen sind darum unumgänglich.

Einkäufer haben nicht nur mit Bau-, Dienst-, Liefer-, Planungs- und Beratungsleistung zu tun, auch mit den Dingen des täglichen Bedarfs wie Papier und Bleistift oder Heizöl. Das Land Berlin hat – entsprechend einer Ausschreibung – Sammelbestellungen für alle Verwaltungen vorgeschrieben. „Es gefällt mir, dass wir im Einkauf mit allen Bereichen der BIM zu tun haben und man an sehr unterschiedlichen Projekten seinen Anteil hat. Das ist vielseitig und spannend.“ Allen Bereichen klar zu machen, dass Einkauf nicht nur Vergaberecht, sondern auch wirtschaftlich einkaufen heißt, und zwar mindestens so wirtschaftlich, wie man es auch für sich privat machen würde, trifft jedoch nicht immer auf ein ungeteiltes Echo. Diese Erkenntnis begleitet Daniel Schab mit einem charmanten Lächeln und der Zuversicht, Einsicht zu erreichen.