Geschäftsführerin Birgit Möhring unterschreibt auf einem Poster

Unsere Projekte

Berlin steht niemals still – es gibt immer etwas zu tun. Ob sanierungsbedürftige Kulturimmobilien, bedarfsgerechte Nutzungskonzepte für leer stehende Liegenschaften oder die Schaffung von Raum für neuen Wohnungsbau.

Als der Immobiliendienstleister Berlins gestalten wir die wachsende Metropole maßgeblich mit. Und tragen mit unserer Erfahrung und unserem Know-how dazu bei, unsere Hauptstadt noch lebenswerter zu machen.

Anbei finden Sie eine Auswahl an aktuellen Projekten der BIM.

Die BIM öffnet das Eierhäuschen für den Tag des offenen Denkmals

Im September 2022 findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Wir freuen uns sehr, zu diesem Anlass das „Eierhäuschen“ – die „Perle an der Spree“ – für alle Interessierten in neuem Glanz präsentieren zu können. Vor der Übergabe an die Grün Berlin GmbH bietet die BIM hierfür exklusive Führungen durch das sanierte Gebäude an.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an einer Führung nur mit vorheriger Anmeldung möglich ist. Anmeldungen sind ausschließlich über das untenstehende Online-Formular möglich.

Hier geht es zur Anmeldung

Im Außenbereich wird es am 11. September zudem freizugänglich Informationen zum Eierhäuschen sowie Informationen der Grün Berlin GmbH zum Spreepark und seiner zukünftigen Nutzung geben.

Auf einen Blick:

  • Tag des offenen Denkmals 2022 – Einblicke in das Eierhäuschen (Kiehnwerderallee 1-3 | 12347 Berlin)

  • Führungen durch die Räumlichkeiten (Dauer 45 Minuten) – nur mit vorheriger Anmeldung

  • 11. September 2022 im Zeitraum 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

  • Zugang aus Richtung des S-Bahnhofs Plänterwald und aus Richtung der Spree möglich

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Das Eierhäuschen - Eine Perle am Spreeufer

Ende 2022 ist es soweit: Das Eierhäuschen wird nach aufwendiger Sanierung durch die BIM an die Grün Berlin GmbH übergeben. Ab Frühjahr 2023 können die Berliner:innen im Biergarten und in den modern gestalteten gastronomischen Räumen das kulinarische Angebot der neuen Pächterinnen und die Lage direkt an der Spree genießen. Grün Berlin plant zudem, die weiteren Räumlichkeiten unter anderem als Künstler:innenresidenzen und Ausstellungsräume zu nutzen.

Insgesamt drei Jahre dauerte die denkmalgerechte Sanierung, die 2021/22 durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Rohstoffengpässe besonders herausfordernd war. Bereits Ende Juli 2019 wurde im Rahmen der Sanierung die Turmspitze vom Eierhäuschen demontiert. Die Maßnahme war aufgrund des schlechten Zustandes des Holzes notwendig. Die Turmspitze wurde anschließend denkmalgerecht nachgebaut und kam zwei Jahre später zurück an ihren Platz auf dem Eierhäuschen.

Sehr Sie hier, wie die Turmspitze abgenommen wurde

Im gleichen Jahr wurde auch die Sanierung des Daches abgeschlossen. Eine neue Schiefereindeckung schmückt seitdem das Gebäude im Plänterwald. Auch die Fassade des im 19. Jahrhundert errichteten Eierhäuschens wurde vollständig geschlossen. Neue Fenster wurden eingesetzt und die Arbeiten an den Fugen sind beendet. Des Weiteren wurden die Vorbereitungen für den Rohbau des sogenannten Küchenkubus getroffen. Da eine moderne Gastronomieküche nicht in das altehrwürdige Gebäude gepasst hätte, wurde mit dem Küchenkubus im rückwärtigen Bereich der Anlage eine Lösung gefunden, um vor Ort warme Speisen anzubieten.

Haus der Statistik - Ein Projekt mit Modellcharakter

Das Projekt „Haus der Statistik“ nimmt nach der Schadstoffsanierung und Entkernung weiter an Fahrt auf. Die Baustelleneinrichtung des Generalübernehmers ARGE Haus der Statistik, ein Zusammenschluss aus Ed. Züblin AG und HOCHTIEF Infrastructure GmbH, verändert das Stadtbild am Alexanderplatz für die Berlinerinnen und Berliner aktuell sichtbar. Mitte des Jahres 2022 beginnt die Sanierung der Bestandsgebäude A-D durch die BIM.

Als öffentlicher Auftraggeber ist die BIM bei den Baumaßnahmen zur Einhaltung der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) verpflichtet. Im Zuge der Sanierung und Entwicklung des Gesamtareals „Haus der Statistik“ wurden entsprechend Nachhaltigkeitsaspekte frühzeitig mitgedacht. Im ersten Schritt war bereits der Erhalt des Gebäudes als Rohbau ressourcensparend. Im Zuge des Rückbaus wurden zudem fast 25.000 m² (1.200 Tonnen) Vollgipswände zu einer Recyclinganlage für Gipsbaustoffe bei Leipzig transportiert und dem Materialkreislauf wieder zugeführt.

Zudem strebt die BIM eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in Silber an. Dazu gehört auch die Umsetzung eines nachhaltigen Energiekonzeptes (Wärme- und Kälteerzeugung mittels Wärmetauscher im Abwasserkanal), ein Gründach zur Verbesserung des Stadtklimas, die Montage einer Photovoltaikanlage sowie die Regenwasserversickerung mittels Rigolen auf dem Grundstück.

Hintergrundinformationen

Ende 2017 wurde das 64.627 m² – große leerstehende Areal am Alexanderplatz, das ehemalige Haus der Statistik, vom Land Berlin, vertreten durch die BIM, gekauft. Seitdem arbeitet die BIM gemeinsam mit den fünf Kooperationspartner:innen (Koop5) dem Bezirk Mitte, der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM), der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie der ZUsammenKUNFT Berlin eG (ZKB) an einem gemeinsamen Konzept zur zukünftigen Nutzung. Entstehen soll ein gemischtes Quartier mit bezahlbarem Wohnraum, Kunst, Sozialem, Verwaltung und Bildung sowie der Standort des neuen Rathauses für Mitte.

Sowohl durch die Vielfalt der Koop5 als auch durch die breite Mitwirkung der Stadtgesellschaft hat das Projekt jetzt schon Modellcharakter. In einem sechsmonatigen integrierten Werkstattverfahren wurde in einem partizipativen und dialogischen Prozess ein städtebauliches Konzept für das Haus der Statistik entwickelt. Dazu gab es zahlreiche Formate, in denen sich die Nachbarschaft und weitere Interessierte austauschen und einbringen konnten: von Ausstellungen bis Informationsveranstaltungen, von Themenabenden über Workshops bis hin zu Nachbarschaftstreffen und Jurysitzungen mit gewählten Vertreter:innen der Stadtgesellschaft.

Technisches Finanzamt Berlin

Technische Finanzamt (Stand Januar 2022)

Die Bauarbeiten am künftigen Technischen Finanzamt Berlin (TFA Berlin) sind in vollem Gange. Der 11-geschossige Plattenbau in der Kniprodestraße 31 in Berlin-Pankow wurde zu DDR-Zeiten als Studierendenwohnheim und Internat der Kinder- und Jugendsportschule genutzt. Danach stand er längere Zeit leer und wird nun saniert und erweitert. Neben zwei Treppenhäusern sowie der Aufzugsanlage, die dem Brandschutz und der Barrierefreiheit dient, wird auch ein Neubau errichtet. Dieser erstreckt sich vom Untergeschoss bis ins dritte Obergeschoss und beherbergt z. B. die multifunktionalen Besprechungsräume, die aufgrund der baulichen Gegebenheiten im Bestandgebäude keinen Platz finden. Gebaut wird mit Landesmitteln in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe noch bis zum 2. Quartal 2023. Nach Fertigstellung ziehen 300 Mitarbeiter:innen des TFA Berlin, dem IT-Dienstleister der Senatsverwaltung und der Finanzämter, aus der Klosterstraße 59 in Berlin-Mitte ein.

Barrierefreie und nachhaltige Flächenerweiterung der Verwaltungsakademie Berlin

Parallel zum 100-jährigen Bestehen der Verwaltungsakademie Berlin (VAk) fand im Oktober 2019 der offizielle Startschuss für den Erweiterungsbau des Gebäudes statt. Der Neubau ist der nächste Schritt im Reformprozess der VAk und erweitert den Campus um neue Seminarräume und ein Zentrum für digitale Prüfungen und landesweite Eignungsdiagnostik. 

Bereits im Winter 2019/20 erfolgte der Aushub der Baugrube. Anschließend wurde ab Februar 2020 das Grundwasser im Bereich der Baustelle für die Errichtung des Kellers abgesenkt.

Direkt nach der Fertigstellung des Kellergeschosses erfolgte ab Herbst 2020 innerhalb von acht Wochen der zweigeschossige Aufbau des Holz-Modulbaus. Nach dem Schließen der Gebäudehülle konnte ab Anfang 2021 der Ausbau beginnen. Nach zahlreichen Corona-bedingten Herausforderungen ist die Übergabe des Neubaus für September 2022 vorgesehen. 

Die Außenhülle des Gebäudes ist mit einer Fassade aus Stehfalz-Zinkblech ausgeführt, die sich durch eine offene Fenstergestaltung in den Garten der Akademie öffnet. Neben dem Prüfungsraum im Erdgeschoss für bis zu 100 Prüflinge gibt es im Obergeschoss vier Seminarräume, die durch flexible Trennwände zu einem großen Veranstaltungsraum umfunktioniert werden können. Dank der Wahl der Materialien fügt sich der Bau nicht nur harmonisch in den umliegenden Garten und das denkmalgeschützte Ensemble ein, auch der Wartungsaufwand wird niedrig gehalten. Die Gesamtkonstruktion ist ein Holzbau. Zudem befindet sich auf dem Neubau ein Gründach und das anfallende Regenwasser wird über eine Rigole versickert, so dass die Kanalisation nicht mit zusätzlichem Abwasser belastet wird. Die Errichtung einer PV-Anlage wurde geprüft, jedoch aufgrund von Verschattungen im Umfeld als nicht geeignet beurteilt. Dennoch strebt die BIM für das Gebäude eine Zertifizierung für Nachhaltiges Bauen an.  

Der gesamte Standort wird zudem gemäß dem Wunsch der Hauptschwerbehindertenbeauftragten des Landes Berlin als Vorzeigestandort für „Barrierefreiheit im Denkmalschutz“ hergerichtet. Entsprechend wird im Neubau ein hohes Maß an Barrierefreiheit umgesetzt.  

 

Das erste naturschutzrechtliche Ökokonto Berlins

Auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksgärtnerei im Diedersdorfer Weg 5-11 in Tempelhof-Schöneberg entsteht seit Jahresbeginn 2022 das Ökokonto der BIM. Ziel dieses ersten, naturschutzrechtlichen Ökokontos Berlins ist es, renaturierte Flächen als Ausgleich für landeseigene Baumaßnahmen in Berlin zu schaffen, bei denen beispielsweise Sträucher und Wiesen weichen müssen und der Boden versiegelt wird. Gleichzeitig wird ein Guthaben für zukünftige Projekte aufgebaut. Das ökologische Guthaben soll zunächst Projekten der BIM vorbehalten sein. Berlins erstes Ökokonto liefert damit eine Lösung für Herausforderungen wie Städtewachstum, Klimawandel und Artensterben.

Wir wollen zudem erreichen, dass die langwierige Suche nach Ausgleichsflächen in Berlin nicht mehr zu Verzögerungen von Planungs- und Bauvorhaben führt.

Der Bereich des Ökokontos wird etwa 44.000 m² der 75.000 m² großen Fläche der früheren Bezirksgärtnerei einnehmen. Nach dem Abriss der acht Gewächshäuser, diverser Massivbauten und der Entsiegelung des Bodens wird das landeseigene Areal im Laufe des Jahres renaturiert und in verschiedene Biotop-Typen aufgeteilt: u. a. werden Trockenrasen, Wiesen und Gehölze angelegt. Die Währung bzw. Maßeinheit eines Ökokontos nennt sich Wertpunkt. Je größer der Eingriff in die Natur, desto mehr Wertpunkte müssen von dem Konto abgebucht werden. Das Wertpunktguthaben wird erst durch vorgelagerte Maßnahmen aufgebaut. Berechnet werden die Wertpunkte von Gutachterbüros anhand des Berliner Leitfadens zur Bewertung und Bilanzierung von Eingriffen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen entsteht ein Anspruch, diese als Ausgleichs und Ersatzmaßnahmen einzusetzen. Dieser Anspruch ist handelbar, kann also auch von Dritten erworben werden. Das Ökokonto in Marienfelde wird insgesamt Raum für ca. 1.600 Wertpunkte bieten. Über die Vergabe der Ausgleichsflächen entscheidet allein die BIM.

Auf dem Grundstück, aber außerhalb des Ökokontos, ist zudem die Ansiedlung einer neuen Kita mit Fokus auf Umwelt und Natur als Nutzungsmöglichkeit für das einzig verbleibende Gebäude angedacht. Zudem soll es auf Teilen des umzäunten Geländes sowie auf einer weiteren, angrenzenden BIM-Liegenschaft Platz für Bildungsangebote des Bezirks und des derzeitigen Mieters Naturwacht Berlin e. V. geben.

Derzeit werden weitere Flächen hinsichtlich ihres Potentials für ein kompensierendes Ökokonto geprüft. Dazu zählt auch die ehemalige Polizei-Liegenschaft An der Margaretenhöhe 65 in Berlin-Lichtenberg.

(Fotos: FA Siewert)

Sanierung des Dienstsitzes der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Vor Beginn der Sanierung

Im November 2020 startete die BIM mit der Sanierung eines der ältesten Hochhäuser der Stadt. Die Baumaßnahmen am denkmalgeschützten Dienstsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in der Württembergischen Straße 6 werden bis 2023 andauern und sind in Bezug auf Kosten und Umfang eine der derzeit größten Baumaßnahmen der BIM. Die Gesamtkosten für die Sanierung des über 60 Meter hohen Gebäudes belaufen sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Die denkmalgeschützte Fassade erfährt eine sogenannte Betonsanierung und wird von Schadstoffen befreit. Im Innenbereich wird der Verwaltungssitz weitreichend umgestaltet. Auf den 35.000 m² entstehen moderne Büros, offene Räumlichkeiten mit großen Besprechungsräumen, die auch mit Blick auf die Ausstattung den Ansprüchen der aktuellen Arbeitswelt entsprechen. Ein Highlight wird die energetische Gebäudeautomatik sein, über die sich Licht und Heizung zentral steuern lassen. Nachhaltigkeit steht für die BIM bei der Sanierung des Verwaltungsgebäudes im Fokus. In dem Zusammenhang wird eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen des Bundes angestrebt. Die Sanierung der Württembergische Straße könnte damit die erste an einem denkmalgerechten Gebäude werden, die diese Zertifizierung erhält.

Da die umfangreiche Sanierung nicht im laufenden Dienstbetrieb stattfinden kann, sind die 800 Mitarbeiter:innen der Senatsverwaltung vorübergehend in das ehemalige Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz 4 gezogen.

Dragonerareal

Das damals im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) befindliche „Dragonerareal“ im Herzen Kreuzbergs – ein ehemaliger Kasernen-Standort – sollte zum Höchstpreis an einen privaten Investor veräußert werden. Initiativen aus der Zivilgesellschaft und engagierte Einzelpersonen setzten sich ein, das Grundstück als innerstädtische Fläche für bezahlbaren Wohnraum und Gewerbe zu sichern.

Das Dragonerareal wurde gemäß den Regelungen des Hauptstadtfinanzierungsvertrags an das Land Berlin übertragen. Im November 2018 wurde die Grundstücksübertragung beurkundet. Die Liegenschaft wurde in das Sondervermögen für Daseinsvorsorge (SODA) übertragen und wird durch die BIM treuhänderisch verwaltet.

Auf dem rd. 47.100 m² umfassenden Areal soll ein Mischgebiet mit überwiegendem Wohnanteil und Gemeinbedarfseinrichtungen, Gewerbeflächen, Kultur und Grünflächen entwickelt werden. Der Sanierungsprozess findet im Rahmen eines modellhaften Partizipationsprozesses statt. Es sollen Spielräume für Innovationen beim Planen, Bauen und bei den Organisations- und Kooperationsformen genutzt werden. Das „Modellprojekt Rathausblock“ wird durch eine Kooperation aus sechs Akteur:innen getragen: der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, dem Vernetzungstreffen Rathausblock, dem Forum Rathausblock, der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH und der BIM. Als Eigentümervertreterin des Landes Berlin ist die BIM für die Flächenvergabe im Erbbaurecht und für die Entwicklung sowie den Bau des Gewerbehofes zuständig. Auch die Erweiterung des angrenzenden Finanzamtes fällt in den Verantwortungsbereich der BIM.  

Im Januar 2020 endete ein städtebauliches Werkstattverfahren für das Dragonerareal und angrenzende Bereiche. Der Entwurf des Teams SMAQ/Man Made Land/Barbara Schindler wurde als Sieger gekürt. Nach der Überarbeitung des städtebaulichen Siegerentwurfs wurden im Frühjahr 2022 die ersten Maßnahmen zur Umsetzung des Modellprojektes Rathausblock begonnen.

Im Auftrag der BIM erfolgt seit dem Frühjahr der Abriss der Bestandsgebäude im südlichen Bereich des Areals. Hier befanden sich ein Gebäuderiegel aus dem Jahr 1954 und eine Werkstatthalle aus dem Jahr 1966. Ein Abschluss der Abriss- und Entsiegelungsmaßnahmen im Baufeld Süd ist für das Ende 2022 vorgesehen. Es ist vorgesehen, dass die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH 2025 mit dem Wohnungsbau beginnt.

Eine Ausstellung des städtebaulichen Konzeptes ist öffentlich, frei zugänglich und kostenlos ab dem 18.7.2022 für ca. zwei Monate am Zaun auf der Rückseite des Finanzamtes am Mehringdamm zu sehen.

Mehr Informationen rund um den Prozess, den Beteiligten, Veranstaltungen und Fortschritte erfahren Sie hier.

Hubertusbad

Im September 2021 war es nach zweijähriger Bauphase soweit: Die BIM feierte zum Tag des offenen Denkmals die Teileröffnung des Stadtbades Lichtenberg. Dazu musste das fast 100 Jahre alte Bad 2019/2020 zuvor einer umfangreichen Schadstoffsanierung unterzogen werden, bevor die BIM mit der denkmalgerechten Herrichtung der Damenschwimmhalle und weiterer Bereiche im Erdgeschoss beginnen konnte. Parallel wurden im Rahmen des ersten Sanierungsabschnittes die haustechnischen Anlagen hergerichtet und die barrierefreie Erschließung sowie der Brandschutz ertüchtigt. Nutzbare Materialien und Bauteile im Bestand wurden aufgrund ihres Denkmalwertes weitgehend erhalten und konserviert. Dadurch konnten viele Materialien wiederverwendet werden und der museale Charakter erhalten bleiben. Highlight der Flächen ist das Podest im Bereich des ehemaligen Damenschwimmbeckens – während man am Rand durch begehbare Glasscheiben noch auf den Grund blickt, bietet die Fläche ausreichend Platz für Ausstellungen, Workshops, Galadinner und Tanzabende. Insgesamt können dort 200 Personen auf privaten und öffentlichen Veranstaltungen zusammenkommen.

Die Planung des zweiten Bauabschnittes hat bereits Ende 2020 begonnen. Mit der Fertigstellung – voraussichtlich 2026 – werden auch die Außenhülle, das ehemalige Herrenschwimmbad und die dazugehörigen Umkleiden und Nebenräume saniert sein. Geplant ist, diese Flächen ebenfalls für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen zu vermieten. Auch die Dachterrasse soll dann für die Mieter:innen der Schwimmhallen zugänglich sein.