Was ist ein Interessenbekundungsverfahren?

Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens werden Interessierte zur Abgabe ihrer Nutzungsideen für ein Grundstück aufgefordert. Es wird in der Regel angewendet, wenn noch nicht abzusehen ist, wie das Marktinteresse an dem Grundstück einzuschätzen ist im Hinblick auf die Verwertungsart (Verkauf, Vergabe eines Erbbaurechts oder Vermietung) und die Art der Nutzung.

Konkret bedeutet das: Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens wird die Nachfragesituation erfasst und analysiert. Auf Basis dieser Ergebnisse wird die Entscheidung über die Art der weiteren Verwertung des Grundstücks getroffen. Für den Fall, dass beispielsweise ein Konzeptverfahren durchgeführt werden soll, werden aus den Ergebnissen des Interessenbekundungsverfahrens Nutzungskriterien abgeleitet. Diese sollen den Teilnehmern im Konzeptverfahren zur Erstellung eines Nutzungskonzeptes als wesentlichem Bestandteil ihres Angebotes an die Hand gegeben werden.

Damit ist das Interessenbekundungsverfahren das ideale Instrument zur Vorbereitung der künftigen Verwertung, denn es ermöglicht, das Grundstück passgenau am Markt zu platzieren.

+++ News-Ticker +++

ICC

13 Teilnehmer haben sich für das Interessenbekundungsverfahren zum ICC Berlin beworben. Darunter  4 in der Kategorie Investorenbrief, 1 in der Kategorie Zwischennutzung und 8 in der Kategorie Konkrete Projektentwicklung. Im nächsten Schritt werden die Interessenbekundungen in einem Workshop, der noch vor der Sommerpause durchgeführt werden soll, ausgewertet.

Strandbad Tegel

Nach Auswertung der eingegangenen Interessenbekundungsverfahren wurde beschlossen für das Strandbad Tegel ein Konzeptverfahren durchzuführen. Der Starttermin ist für die 2. Jahreshälfte 2019 vorgesehen.

Laufende Interessenbekundungsverfahren

Aktuell gibt es keine laufenden Verfahren.