Hauptverwaltung

Die Gebäude der Berliner Hauptverwaltung bilden das Startportfolio der BIM. Bei ihrer Gründung am 7. Januar 2003 bestand das Portfolio aus 87 Dienstgebäuden mit einer Bruttogrundfläche von 852.000 m². Zu den Hauptverwaltungen zählen beispielsweise Finanzämter und Senatsverwaltungen. Die unterschiedlichsten Gebäudetypen sind in diesem Portfolio vereint. Vom historischen Alten Stadthaus in der Klosterstraße bis zum Plattenbau in Alt-Friedrichsfelde. Die Historie und Eigenheiten der unterschiedlichen Gebäudekomplexe mit einer zeitgemäßen Immobilienbewirtschaftung an einem Punkt zu vereinen, gehört zu den großen Herausforderungen der BIM.

Bärensaal im Alten Stadthaus

Festliches Ambiente für besondere Anlässe

Von seiner historischen Widmung her ist der Bärensaal eine Festhalle für das öffentliche Leben der Stadt Berlin. Der restaurierte Bärensaal bietet ein festliches Ambiente für gesellschaftliche Anlässe aller Art und kann für öffentliche oder private Nutzung angemietet werden.

Bis zu 500 Personen fasst der Raum bei einem Stehempfang, für ein Galadinner können rund 200 Personen Platz finden. An den Bärensaal schließt sich der neu sanierte Innnenhof E an. Auch dieser kann für Feierlichkeiten und besondere Anlässe angemietet werden. Anfragen zur Vermietung nehmen wir gerne entgegen.

Geschichte

Ursprünglich wurde der Bärensaal als 'Große Festhalle' bezeichnet. Erst später – wegen der dort aufgestellten Bronzeskulptur in der Gestalt eines Bären – bürgerte sich der Name Bärensaal ein.

In seiner ursprünglichen Form diente der Saal fast 50 Jahre lang (von der Fertigstellung des Alten Stadthauses 1911 bis zu den Umbauarbeiten in den fünfziger Jahren) als zentrale Festhalle der Stadt Berlin.

Der Raum ist in seiner Gestaltung für ernste und heitere Feiern architektonisch ruhig und klar angelegt. Die haushohen toskanischen Pilaster unterstreichen diese Stimmung.

Umbauten während der DDR-Zeit

In den fünfziger Jahren wurde eine Zwischendecke eingezogen, die Natursteinwände verschwanden hinter neuen Wandverkleidungen. Damit entstand ein geschlossener Saal im Stil der frühen DDR.

Mit Nutzung des Alten Stadthauses als Haus des Ministerrats wurde der Bärensaal in den Jahren 1958 bis 1961 zu einem – im Sinne der Zeit – modernen Konferenzsaal umgebaut.

Die kostbare Innenausstattung und der Fußboden aus Rosso-Verona-Marmor wurden im Zuge der Umbauarbeiten entfernt. Die sechs Prunkkandelaber und die drei bronzenen Portalgitter gelten seitdem als verschollen.

Sanierung

Die von 1994 bis 2002 währende Sanierung des Hauses unter dem Architekten Gerhard Spangenberg hatte eine weitgehende Wiederherstellung der Hoffmannschen Architektur zum Ziel. Deshalb wurde der Bärensaal von den Verkleidungen befreit und weitgehend in den alten Zustand zurückversetzt. Hervorgekommen ist die ursprüngliche Fassade aus Muschelkalkstein, an den Brüstungsfeldern finden sich salomonische Sinnsprüche, eingerahmt von steinernen Ähren und figürlichen Reliefs der antiken Mythologie. Viele, wenn auch nicht alle Blessuren der Geschichte, konnten behutsam repariert werden.

Der Bär

Der von Georg Wrba geschaffene Bronzebär wurde 1959 aus der Festhalle entfernt und anlässlich der Einweihung von neu geschaffenen Tiergehegen im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde aufgestellt. Im Jahr 2001 kehrte der bronzene Bär an seinen Ursprungsort zurück und steht seitdem wieder im Bärensaal des Alten Stadthauses. Eine Kopie des Bronzebären befindet sich heute am Sandplatz im Kinderzoo des Tierparks.

Adresse des Bärensaals

Altes Stadthaus
Klosterstraße 47
10179 Berlin-Mitte

Anfragen zur Vermietung des Bärensaals

Anfragen zur Vermietung des Bärensaals nimmt gerne entgegen:

Friederike Gabler
Tel.: +49-30-90166-1780
Fax: +49-30-90166 1667
E-Mail: baerensaal(at)bim-berlin.de

Weitere Informationen zur Location unter www.berlin-locations.de.

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