Was ist ein Erbbaurecht?

Im Erbbaurecht sind die Gebäude vom Grundstück getrennt, das heißt, es kann eine Immobilie auf einem Grundstück gebaut werden, das im Eigentum einer anderen Person steht (=Grundstückseigentümer). Der Grundstückseigentümer ist demnach der Erbbaurechtsgeber. Der Gebäudeeigentümer ist der Erbbaurechtsnehmer. Beim Erbbaurecht übergibt der Grundstückseigentümer dem Erbbaurechtsnehmer das Grundstück für einen vorher vereinbarten Zeitraum. Damit verbunden sind auch sämtliche Rechten und Pflichten der Bewirtschaftung des Grundstücks.

Als Gegenleistung erhält der Erbbaurechtsgeber einen jährlich zu zahlenden Erbbaurechtszins, der sich am Grundstückswert orientiert, jedoch frei verhandelbar ist. Die Art der Nutzung oder die bauliche Aktivität kann im Vorfeld vertraglich festgehalten werden und gilt dann für die gesamte Dauer des Erbbaurechts. Ein Erbbaurecht kann sowohl verkauft als auch vererbt oder beliehen werden. Erbbaurechtsgeber können Kommunen, Kirchen, Stiftungen, aber auch Privatpersonen sein.

Erbbaurechte für gewerbliche Bauflächen

Der Kauf eines Grundstücks im Erbbaurecht kann auch für Unternehmen sehr attraktiv sein. Zu welchen Konditionen das Land Berlin ein Erbbaurecht vergibt und was die Vorteile hierbei sind, erfahren Sie in unserem Flyer.

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Erbbaurechte für gewerbliche Bauflächen