Pressemitteilungen

Die BIM ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Landes Berlin und bewirtschaftet überwiegend landeseigene Immobilien. Daraus resultiert für die Gesellschaft eine besondere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und der Presse.

An dieser Stelle informieren wir Sie durch unsere Pressemitteilungen über alle herausragenden Ereignisse im Geschäftsbereich der BIM. Falls Sie weiterführende Fragen haben, ein Hinter-grundgespräch wünschen oder Bildmaterial zu unseren Immobilien benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Presseerklärung Hubertusbad

28.10.2016

Der Steuerungsausschuss Konzeptverfahren hat der Aufhebung des Verfahrens zugestimmt

Nach dem Abschluss des „Wettbewerblichen Dialogverfahrens“ um den Verkauf des ehemaligen Stadtbads Lichtenberg ist deutlich geworden, dass die Interessen potentieller Investoren und die Anforderungen an den Denkmalschutz nach aktueller Lage nicht in Einklang zu bringen sind. Der Erhalt des Denkmals steht bei allen Bestrebungen um die Zukunft des Gebäudes stets im Mittelpunkt. Derzeit werden Nutzungsmöglichkeiten, die im Einklang mit dem Erhalt des Denkmals stehen und nicht nur auf einem privatwirtschaftlichen Interesse beruhen und deren Finanzierbarkeit geprüft.

Stadtwerke holen die Sonne vom Landes-Dach

06.10.2016

Mit 28 neuen Solarkraftwerken baut sich Wasserbetriebe-Tochter nach oben

Berlin geht mit weiteren landeseigenen Immobilien einen großen Energiewende-Schritt. Die Berliner Stadtwerke GmbH haben von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH vier Aufträge zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen erhalten. Die BIM hatte europaweit sieben Baulose mit 54 landeseigenen Gebäuden ausgeschrieben. Davon haben die Stadtwerke vier Lose mit 28 Immobilien im Umfang von 4,7 Megawatt (MW) gewonnen. Zum Vergleich: 2015 sind in der Hauptstadt insgesamt Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,2 MW installiert worden. Das Prinzip: Die Stadtwerke finanzieren, und betreiben die Anlagen, die sie gemeinsam mit dem mittelständischen Berliner Anlagenbauer Berolina Solar GmbH & Co KG errichten. Die BIM pachtet sie und entlastet so durch den selbst erzeugten und verbrauchten Strom die Stromnetze und nutzt dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) optimal.

„Das Vertrauen der BIM für diesen großen Auftrag bestätigt unsere Angebote und den Erfolg unserer Arbeit der vergangenen Jahre“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Irmer. „Damit unterstützen wir das Land Berlin nachhaltig im Ausbau von regenerativen Energien.“

 „Die Stadtwerke haben unsere Vorgaben aus der Ausschreibung im Wettbewerb so optimiert, dass wir nun deutlich mehr kostengünstigen Ökostrom selbst erzeugen können“, sagt Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM. „Wir freuen uns auf diese Projekte, die nicht nur die Berliner Luft, sondern auch die Kosten der städtischen Gebäude entlasten.“ 

Anlagen auf dem Friedrichstadtpalast, vielen Feuerwachen und allen Gefängnissen

Der Bau der Anlagen beginnt im Oktober. Ihre Fertigstellung ist bis Ende 2017 beabsichtigt. Strom vom eigenen Dach bekommen dann etwa der Friedrichstadtpalast, die Feuerwehr- Zentrale am Nikolas-Groß-Weg und mehrere Feuerwachen, alle sechs Gefängnisse, die Landesbibliothek in der Breiten Straße in Mitte sowie mehrere Oberstufenzentren.

Zusammen sind die von den Stadtwerken bei der BIM zu bauenden Anlagen so groß wie sechs Fußballfelder: 40.000 m2. Sie befreien die Berliner Klimabilanz jährlich von weiteren rund 2.300 Tonnen CO2. Gemeinsam erzeugen sie pro Jahr über 4 Mio. kWh Strom, eine Menge, die für mehr als 2.000 Berliner Haushalte ausreichen würde.

Berliner Stadtwerke GmbH 

Die Berliner Stadtwerke GmbH sind eine 100-prozentige Tochter der Berliner Wasserbetriebe. Sie investieren in den Aufbau von Solar-, Windkraft- und BHKW-Anlagen zur dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien. „berlinStrom“ der Stadtwerke kostet 24,60 Cent/kWh bei einem monatl. Grundpreis von 7,95 Euro und liegt unter dem Basistarif des Berliner Grundversorgers. Mehr auf www.berlinerstadtwerke.de.

BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH ging 2015 aus der Zusammenlegung von Liegenschaftsfonds Berlin und BIM hervor. Im Auftrag des Landes Berlin bewirtschaftet, verkauft und verwertet sie rund 4.500 landeseigene Immobilien in der ganzen Stadt.     

Klimaschutzvereinbarung 2.0 – eine starke Tochter für Berlins Klimaziele

27.07.2016

Berlins Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, und Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), unterzeichneten heute im Konzerthaus Berlin feierlich eine neue Klimaschutzvereinbarung (KSV). Darin verpflichtet sich die BIM zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 30.000 Tonnen bis Ende des Jahres 2025. „Die Höhe der Einsparungen orientiert sich an unseren klimapolitischen Zielen“, sagte Staatssekretär Gaebler. „Die landeseigene BIM ist mit ihrem großen Bestand an öffentlichen Gebäuden ein wichtiger Partner bei der Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 durch Reduzierung des Energie- und Wärmeverbrauchs.“

Die neue, ab 2016 gültige KSV zwischen der BIM und dem Land Berlin löst die erste KSV aus dem Jahr 2009 ab. Wesentliches Ziel der ersten KSV war die Senkung der CO2-Emissionen im damals von der BIM bewirtschafteten Gebäudebestand um insgesamt 21 Prozent im Zeitraum von 2009 bis 2015. Das entspricht rund 23.000 Tonnen CO2. „Wir sind stolz, dass wir unser ambitioniertes Ziel erreicht und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrales Berlin getan haben. Mehr als 500 größere und kleinere Maßnahmen haben wir dazu umgesetzt“, so Sven Lemiss.

Für die Zielerreichung der neuen KSV sieht die BIM insbesondere im Wärmeverbrauch noch zusätzliche Einsparpotenziale, die unter anderem durch die Nutzung von intelligenten Regelungssystemen erschlossen werden können. Zudem sollen weitere Blockheizkraftwerke (BHKW) zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zum Einsatz kommen. Aber auch durch den Einsatz innovativer LED-Technik gibt es Ansatzpunkte für einen deutlich reduzierten Stromverbrauch. Durch die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 sollen weitere Einsparmöglichkeiten erkannt und noch systematischer umgesetzt werden.

Die Maßnahmen der ersten KSV umfassten unter anderem den Einsatz von regenerativen Energien und Contracting-Vorhaben. So wurden 47 Photovoltaikanlagen auf den Dächern landeseigener Immobilien errichtet, die zusammen Strom für rund 1.000 Drei-Personen-Haushalte erzeugen. Damit können 2.200 Tonnen CO2  eingespart werden. Zusätzlich hat die BIM sieben Solarthermieanlagen zur Unterstützung der Heizungsanlagen beziehungsweise der Warmwasserbereitung errichtet. In sieben Liegenschaften der Polizei und Feuerwehr wurden BHKW in Heizungssysteme eingebunden. Durch diese gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme wurden ca. 1.600 Tonnen CO2 eingespart. Hinzu kommen noch 13 BHKW im Zusammenhang mit Wärmeliefer-Contracting-Verträgen oder Energiesparpartnerschaften. Zudem wurden diverse kleinere und größere Sanierungs- und Effizienzmaßnahmen umgesetzt, die zur Erreichung des gesteckten Zieles beitrugen.

Das Portfolio der BIM hat sich in den letzten Jahren sukzessive vergrößert, sodass die neue KSV dem übergeordneten Ziel der Umweltverträglichkeit und Energieeinsparung für das erweiterte Portfolio (Stand 2014) Rechnung trägt. Dazu gehören inzwischen auch Justizvollzugsanstalten sowie weitere berufsbildende Schulen und Kultureinrichtungen.

Die Wahl des Veranstaltungsorts wurde auch nicht dem Zufall überlassen und hat einen ganz besonderen Hintergrund: Die BIM hat im vergangenen Jahr die Beleuchtung im Konzerthaus auf LED umgerüstet. Die Baukosten wurden zur Hälfte durch Fördergelder aus dem Umweltentlastungsprogramm (UEP II) subventioniert. Die Energieeinsparung bei der Beleuchtung des Konzerthauses liegt nun bei ganzen 80 Prozent, wobei jährlich 221 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen werden. Bei einer jährlichen Betriebskosteneinsparung von etwa 70.000 € amortisiert sich die Investition von rund 480.000 € bereits innerhalb von rund sieben Jahren.

Die BIM wurde 2015 mit dem Liegenschaftsfonds Berlin zusammengelegt und bewirtschaftet, verkauft und verwertet im Auftrag des Landes Berlin rund 4.500 landeseigene Immobilien in der ganzen Stadt.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie über:

BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH      

Warschauer Straße 41/42 • 10243 Berlin                     

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Berliner Verwaltung startet in europaweiten Energiesparwettbewerb save@work

25.04.2016

Berlin hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, die Berliner Verwaltung soll bereits im Jahr 2030 klimaneutral arbeiten. Dass es auf dem Weg dorthin auch auf jeden Einzelnen ankommt, zeigt die Berliner Verwaltung mit Ihrer Teilnahme am europäischen Energiesparwettbewerb save@work - Der Energie­sparwettbewerb in unseren Büros. MitarbeiterInnen aus Berliner Verwaltungsgebäuden und Universitäten stellen sich der Herausforderung. Sie treten an, um in einem Jahr möglichst viel Strom und Heizenergie einzusparen. Der Fokus liegt dabei auf einem geänderten Nutzerverhalten und geringinvestiven Maßnahmen.

save@work bildet einen Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Verwaltung und hilft den Energie­verbrauch in landeseigenen Gebäuden zu reduzieren und die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahrzu­nehmen.

"Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe", sagte Umweltstaatssekretär Christian Gaebler zu Beginn des Wettbewerbs. "Auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Berliner Verwaltung sind alle gefragt. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und übernehmen eine Vorbildfunktion für andere Bereiche. Gemeinsam mit save@work wollen wir das Thema Klimaschutz in das Bewusstsein rücken und zur aktiven Umsetzung unserer klimapolitischen Ziele beitragen", so Christian Gaebler.

Um die Energiesparpotentiale zu heben, werden in allen teilnehmenden Gebäuden Energieteams gebildet. Die Energieteammitglieder werden in einem Workshop zum Thema Energiesparen am Arbeitsplatz geschult, gemeinsam werden Maßnahmen und Aktionen zum Energiesparen identifiziert. Innerhalb eines Jahres haben die MitarbeiterInnen dann die Möglichkeit, ihr Wissen umzusetzen und in ihrem Arbeitsalltag einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten. Oft sind es kleine Veränderungen, wie z. B. die Abschaltung von PC und Druckern zum Feierabend zur Vermeidung von Standby-Verbräuchen oder die Überprüfung der Heizungseinstellungen, die bei konsequenter Anwendung in der Summe zu Einsparungen von 5-10 % führen können.

Am Ende des Wettbewerbs werden die Ergebnisse ausgewertet. Das Gebäude, das die höchsten Einsparungen erzielt hat, wird Berliner Energiespar-Champion und tritt an um den Titel als europäischer Gewinner des save@work Wettbewerbs.

Gewinnen werden am Ende alle: Der Energieverbrauch wird verringert, unnötiger CO2-Austoß vermieden und Kosten eingespart.

save@work wird finanziert durch das EU-Förderprogramm "Horizon 2020". 180 Bürogebäude aus neun Ländern: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Lettland, Schweden und Großbritannien nehmen teil. In Deutschland erfolgt die Umsetzung unter Leitung der Beratungs- und Servicegesellschaft für Umwelt B.&S.U mbH, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

Wir. Ihr. Gemeinsam.

15.03.2016

Heute fällt der Startschuss für den Verkauf von vier Grundstücken im Berliner Stadtbezirk Schöneberg. Die Baugrundstücke unter dem Namen Schöneberger Linse liegen unweit des S-Bahnhofs Südkreuz und werden in sogenannten Konzeptverfahren angeboten. Konzeptverfahren sind ein Instrument der "Transparenten Liegenschaftspolitik" des Landes. Hierbei erhält nicht der Meistbietende den Zuschlag, sondern der Interessent mit dem besten Nutzungs- und Bebauungskonzept.

Für die zwei ca. 550 m2 großen Areale mit dem Namen "Wir" werden Baugruppen gesucht. Das Objekt "Ihr" ist etwa 1.180 m2 groß und wird an eine Wohnungsbaugenossenschaft vergeben. Um das ca. 1.820 m2 große Grundstück "Gemeinsam" können sich soziale Träger bewerben.

Schöneberg genießt den Ruf eines bunten, vielfältigen und geschichtsträchtigen Wohnbezirks, in dem Erlebnis und Erholung gleichermaßen möglich sind. Das Gebiet Schöneberger Linse wird sich in den nächsten Jahren zu einem urbanen Stadtquartier mit hohem Wohnanteil und hervorragender Lagegunst entwickeln.

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH wurde 2003 als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Seit dem 1. März 2015 sind die Aufgaben von Liegenschaftsfonds GmbH & Co. KG und BIM zusammengelegt. Im Auftrag des Landes Berlin ist die Gesellschaft für Vermietung, Bewirtschaftung und Verwertung von insgesamt ca. 4.500 landeseigenen Immobilien verantwortlich.

Weitere Informationen und alle Exposés finden Sie auf unserer Homepage.

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