Klimaschutzkonzepte sind die Grundlage für eine langfristig angelegte Umweltpolitik. Deshalb hat die BIM im Jahr 2010 Klimaschutzkonzepte zur energetischen Sanierung von 17 Großliegenschaften des Landes Berlin initiiert. Diese sehen für jede Großliegenschaft einen Gesamtbericht vor, der eine Bestandsaufnahme der Energieverbräuche und CO2-Emissionen, Potentialberechnungen zur Emissionsminderung sowie konkrete Einsparziele und Maßnahmenkataloge mit Kosten- und Zeitplänen enthält. Die Energieanalysen und die energetischen Sanierungskonzepte bilden die Grundlage für die zukünftige Sanierung der Liegenschaften. Großliegenschaften sind Gebäudekomplexe, deren einzelne Bauten häufig über eine zentrale Energieversorgung verfügen. Es ist deshalb sinnvoll, den Gesamtkomplex als solchen in der energetischen Analyse zu berücksichtigen.
Ziel ist es, das Potential zur Senkung von Emissionen und Energieverbrauch zu ermitteln. Zu diesem Zweck wird insbesondere der Einsatz erneuerbarer Energieträger zur Energieerzeugung berücksichtigt. Mit dem Konzept will die BIM nicht nur zum Erreichen des Berliner Klimaschutzziels beitragen, sondern auch langfristig die Kosten für das Land Berlin senken.
Das Projekt, das am 31. Dezember 2010 endet, wird mit Mitteln aus der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützt. Der Projektträger Jülich betreut das Förderprogramm im Auftrag des BMU. Die odelko GmbH ist Partner der BIM bei der Realisierung der energetischen Sanierungskonzepte.
Förderkennzeichen 03KS0593