„Sorgfalt und Genauigkeit sind in meinem Job unerlässlich“, erklärt Marina Schwoch ihre Arbeit als Buchhalterin bei der BIM. Auf ihrem Schreibtisch liegen viele Rechnungen. Der Arbeitsplatz gleich neben ihr gehört einem Auszubildenden. „So kann ich praxisnah das Rechnungswesen erklären“, sagt die 51-Jährige.
Seit April 2004 ist sie als Kreditorenbuchhalterin bei der BIM angestellt. Kreditoren: das sind die Lieferanten von Waren und Dienstleistungen – also die Gläubiger der BIM. Ihre Aufgaben reichen von der Erfassung der eingehenden Lieferantenrechnungen im SAP-System bis zur Bezahlung der Rechnungen.
Sorgfalt erspart Nacharbeit
„Die Rechnungen erfassen wir möglichst taggenau, anschließend gehen sie zur Prüfung an den zuständigen Sacharbeiter“ erklärt Marina Schwoch ihre Tätigkeiten. Was so simpel klingt, fordert jeden Tag die analytischen Fähigkeiten der Buchhalterin. Die richtige Zuordnung der Rechnungen – nach Buchungskreis, Wirtschaftseinheit, Rechnungsart und Kostenstelle – erspart viel Nacharbeit. Bei der BIM wird vom Eingang bis zur Ablage der bezahlten Rechnungen objektorientiert gearbeitet.
Ob Wasser, Energie oder Reinigungsleistungen – die Rechnungen, die sie bearbeitet, gehen direkt in die Betriebskostenabrechnung der BIM-Kunden ein. „Die Gebäudenutzer sollen hinterher die Kosten nachvollziehen können.“ Darauf lenkt die Finanzbuchhalterin ihre Konzentration. Auf ihrem Arbeitsplatz steht ein Schälchen mit Erdnüssen, geistige Nahrung braucht man in dem Job immer.
Besonders rund geht’s im Rechnungswesen zum Jahresende. Dann wollen die Mitarbeiter vom Hauptbuch die Konten schließen und die Bilanz der BIM aufstellen. Tauchen dabei offene Posten auf, prüft Marina Schwoch die Kontenbewegungen und trägt zu einem rechtmäßigen Jahresabschluss bei.
Ausbildung ist Ehrensache
Neben den Buchhaltungsaufgaben ist Marina Schwoch auch für die Auszubildenden da. Um ihnen das System der BIM anschaulich zu machen, malt sie schon mal ein kleines Gebäude auf, zeichnet T-Konten und verbindet Pfeile. „Bisher hat noch jeder Azubi die vermittelten Kenntnisse richtig angewendet“, meint die Mutter von zwei erwachsenen Kindern.
Wichtig ist ihr vor allem, immer ein offenes Ohr für die Probleme der Auszubildenden zu haben: „Sie sollen nicht mechanisch arbeiten, sondern über Hintergründe nachdenken und Fragen stellen.“ Mit dieser Offenheit will Marina Schwoch im Dezember 2007 auch an ihre Ausbildereignungsprüfung vor der IHK herangehen. Dann kann ja nichts mehr schief gehen…