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Energiemanagement

Symbolbild: Klimaschutz

Von der Energiesparlampe zur Solaranlage

Energiemanagement ist ein wichtiger und notwendiger Bestandteil innerhalb der Gebäudebewirtschaftung. Deshalb sorgt das Team Energiemanagement bei der BIM dafür, das Energiesparpotential im Gebäudebestand der BIM zu erkennen und voll auszuschöpfen. Die Maßnahmen reichen dabei vom Einsatz von Energiesparlampen bis zur Erneuerung von Heizungsanlagen. Auch regenerative Energien wie etwa Solaranlagen werden berücksichtigt.

Zentrale Aufgabe des Energiemanagements ist der effiziente und effektive Energieeinsatz in allen Gebäuden und Anlagen der BIM. Kosten und Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig den Komfort für die Mieter aufrechtzuerhalten ist dabei stets Prämisse.

Ziel ist es, die CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Dafür bedienen sich die Energiemanager der BIM unterschiedlicher Methoden und Werkzeuge.

Datenanalyse 

Ein zentrales Energiedatenmanagement bildet die Grundlage für alle strategischen und operativen Entscheidungen. Für das Portfolio der BIM wurden rückwirkend in Zusammenarbeit mit der Energiewirtschaftsstelle alle Energieverbräuche und -kosten ermittelt. Zusätzlich wurden für die Gebäude mit mehr als 1.000 Quadratmetern Nutzfläche detaillierte Energiegutachten erstellt.

Für alle bevorstehenden Planungen von Energiesparmaßnahmen zieht das Team Energie- management Rückschlüsse auf Grundlage der gesammelten Informationen, analysiert diese und wertet sie aus. Die Prioritäten werden in enger, bereichsübergreifender Zusammenarbeit festgelegt. Mit fortschreitenden Überlegungen zu Umwelt und Nachhaltigkeit wird das vorhandene System schrittweise um umweltrelevante Daten erweitert.

Ein bewährtes Modell

Die Berliner Energiesparpartnerschaften sind ein Modell für effizientes Energiespar- oder Performance-Contracting. Sie wurden in Berlin entwickelt und dienen dazu, Energie einzusparen und somit klima- und energiepolitische Ziele zu erreichen. In diesem Rahmen werden mehrere Liegenschaften zu Energiesparpools zusammengefasst. Innerhalb dieser Pools werden Energie- sparmaßnahmen vorgenommen, deren Finanzierung, Planung, Umsetzung und Betreuung ein externer Dienstleister übernimmt. Dieser garantiert eine vertraglich festgelegte Energie- bzw. Kosteneinsparung, an der der öffentliche Auftraggeber zu einem bestimmten Prozentsatz beteiligt ist.

Photovoltaik und Solarthermie

Regenerative Energien senken den CO2-Ausstoß. Die BIM prüft deshalb den Einsatz für ihr gesamtes Portfolio. Dabei steht nicht nur der Gedanke der Unabhängigkeit von Versorgern sowie Versorgungssicherheit im Vordergrund, sondern auch die Einsparung an CO2-Emissionen. Im Detail prüfen wir den Einsatz von Photovoltaik und Solarthermie.

Für den Bau von Photovoltaikanlagen verpachtet die BIM über eine Zeit von 20 Jahren geeignete Dachflächen an Investoren. Vorbildfunktion übernimmt u. a. das Berliner Rathaus, auf dessen Dach im Juni 2010 eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 38,4 kWp errichtet wurde. 160 Solar- module sparen hier jedes Jahr circa 25 Tonnen CO2.

Solarthermieanlagen nutzen dagegen die Energie der Sonne zur Erwärmung von Trinkwasser oder sogar zur Unterstützung der Heizungsanlage. Besonders sinnvoll sind diese Anlagen auf Gebäuden mit einem hohen Warmwasserbedarf, also zum Beispiel für Feuerwehrstationen, in denen häufig geduscht wird.

Kraft-Wärme-Kopplung

Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns auch die Prüfung einer dezentralen Energieversorgung im Rahmen von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Die ersten Ergebnisse konnten hier bereits erzielt werden. Derzeit betreibt die BIM bereits 13 Blockheizkraftwerke (BHKW).

Ausgewählte Leuchtturmprojekte stellen wir Ihnen in der rechten Spalte vor.

 

Kontakt

Teamleiter:

Christian Henniger
Assistenz: Ariane Bethke

Tel.: +49-30-90 166 1555
Fax: +49-30-90 166 1469
E-Mail: baumanagement@bim-berlin.de

 

 

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