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Liebe Leserinnen und Leser,

 

in unserer heutigen Ausgabe von „BIM News“ möchten wir gerne das Versprechen unseres letzten Newsletters einhalten und über erste Ergebnisse der Kundenbefragung berichten. Besonders gefreut haben wir uns über die rege Teilnahme: Rund 94 Prozent unserer Ansprechpartner haben sich den Fragen gestellt und für uns sehr hilfreiche Antworten gegeben. Die detaillierte Auswertung wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, weitere Einzelheiten werden wir daher erst zum Ende des Jahres auf unserer Homepage veröffentlichen.

 

Darüber hinaus gibt es zu berichten von einem runden Geburtstag, atemberaubenden Aussichten und weiteren Themen.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

 

Sven Lemiss

Geschäftsführer

 

 

Ergebnisse der Kundenbefragung 2007


Wie in unserem letzten Newsletter angekündigt, haben im August und September Interviews zur Kundenzufriedenheit stattgefunden. Diese Analyse hat die BIM in Zusammenarbeit mit dem marketingnetzwerk und der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) durchgeführt. „Wir möchten uns herzlich bei den über 150 Kunden bedanken, die sich die Zeit für unsere Befragung genommen haben“, sagt Cornelia Fetzer, die bei der BIM im Bereich Property Management für die Analyse verantwortlich ist.

„Wie gut akzeptieren unsere Kunden das Mieter-Vermieter-Modell? Woran liegt es, wenn ein Kunde unzufrieden ist? Was können wir noch besser machen?“ - Diese und weitere Themen interessierte die BIM bei der Umfrage. Nun liegen die Ergebnisse vor:

Im Vergleich zur letzten Befragung, die im Jahr 2005 durchgeführt wurde, sind die BIM-Kunden mittlerweile deutlich zufriedener geworden. So schätzen etwa zwei Drittel die Zusammenarbeit als fair und kooperativ ein. Ebenso viele bewerten das Verhältnis zur BIM als partnerschaftlich. 41% der Befragten sind davon überzeugt, dass sich durch die Tätigkeit der BIM die Gesamtsituation in ihren Gebäuden verbessert hat.

Allerdings gab es aus Sicht der Kunden auch kritische Punkte. So sollte die BIM vor allem bei der Transparenz ihrer Betriebskostenabrechnung und bei ihrem allgemeinen Informationsangebot noch etwas zulegen. „Daran werden wir arbeiten“, verspricht Cornelia Fetzer. – Und unser Newsletter „BIM News“ ist vielleicht schon ein Beitrag für eine bessere Information unserer Kunden!

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Befragung finden Sie gegen Ende des Jahres unter www.bim-berlin.de.

 

Atemberaubende Aussichten am Tag des offenen Denkmals


Blick von der Dachterrasse der Württembergischen Straße 6 auf den Fehrbelliner Platz
Blick von der Dachterrasse der Württembergischen Straße 6 auf den Fehrbelliner Platz

Einen Blick vom höchsten Gebäude der Berliner Nachkriegsarchitektur kann man nicht gerade jeden Tag genießen. Am 9. September 2007 war es möglich. Die BIM und das Landesdenkmalamt Berlin luden gemeinsam ein zum „Tag des offenen Denkmals“, etwa 250 Besucher folgten der Einladung in die Württembergische Straße 6. Dort befindet sich der Sitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dr. Maria Odenthal vom Landesdenkmalamt und Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM, begrüßten die Gäste persönlich im großen Sitzungssaal und eröffneten damit die Veranstaltung unter dem Motto „Erbe der Nachkriegszeit“.

In einem Vortrag über die „Biographie, Archäologie und Philosophie“ des Hauses ging Dr. Knut Ebeling von der Humboldt-Universität dem Gebäude, das in der Zeit des Wiederaufbaus 1957 zur INTERBAU eröffnet wurde, auf den Grund. Eine Fotoausstellung und eine Dia-Show zeichneten die Entwicklung des Hauses in Bildern nach. Der Charme der 50er Jahre entfaltete sich für die Besucher besonders im Foyer, wo das restaurierte Pflanzbecken nun wiederhergerichtet ist – natürlich auch mit der typischen Bepflanzung dieser Zeit: Gummibäumen!

Ein besonderes „Highlight“ war für die meisten Besucher der Rundgang auf der Dachterrasse im 17. Stock, die einen atemberaubenden Blick über den Fehrbelliner Platz und halb Berlin freigab. Werry Roth und Richard von Schubert hatten das Haus für die damalige Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen entworfen. Momentan bringt die BIM das Haus auf den neuesten Stand in Sachen Brandschutz und investiert dafür etwa zwei Millionen Euro. 

 

Geplant gebaut – das Baumanagement bei der BIM


Marianne Jöhrens, Baumanagerin der BIM

Das Büro hat nur einen Estrichfußboden – noch keinen Linoleumbelag. Die staubigen Fußspuren zeichnen die Arbeitswege nach. In der Mitte des Raumes steht ein Tisch mit unterschiedlichen Stühlen darum. Die Gruppe, die hier sitzt, diskutiert angeregt über einen aus mehreren Blättern zusammengeklebten Terminplan. Einzige Frau bei dieser Baubesprechung ist Marianne Jöhrens. Als Baumanagerin für die BIM ist sie dafür zuständig, dass die Termine, Qualitäten und Kosten bei einer geplanten Baumaßnahme eingehalten werden. „Das allerwichtigste bei einem Bauprojekt ist die Planung", betont Marianne Jöhrens. Aber natürlich gehört auch der Kontakt vor Ort dazu. Regelmäßig ist sie daher auf ihren Baustellen, um zu sehen, wie die Arbeiten vorangehen. Absprachen mit den Architekten und Vertretern der Baufirmen sind das Tagesgeschäft von Marianne Jöhrens. Die studierte Architektin ist seit dem 1. Dezember 2006 bei der BIM tätig und für Baumaßnahmen von knapp zehn Gebäuden des Landes Berlin verantwortlich. Das prominenteste darunter ist das Alte Stadthaus in der Klosterstraße 47.

Der Zustand sämtlicher Häuser im Bestand der BIM wird zunächst durch einen „Gebäudescan“ festgestellt. Kriterien wie Arbeitsschutz, Barrierefreiheit und Baufälligkeit bestimmen dabei, welche Maßnahmen an welchem Gebäude kurz-, mittel- oder langfristig durchgeführt werden sollen. Ganz wichtig ist auch die Abstimmung mit den Mietern, die entsprechend ihrer Aufgaben sehr spezifische Anforderungen an ihr Gebäude stellen. Genehmigt der Aufsichtsrat schließlich einen vorgeschlagenen Kosten-Maßnahmen-Plan für ein Haus, suchen die Baumanager wie Marianne Jöhrens nach den passenden Partnern zur Umsetzung. Das sind in der Regel Ingenieur- oder Architekturbüros. Erst wenn über das Verfahren der öffentlichen Vergabe in Zusammenarbeit mit dem Bereich Einkauf der BIM die durchführenden Handwerksbetriebe und Baufirmen gefunden sind, beginnt der eigentliche Bau. Beim Alten Stadthaus sollen die Baumaßnahmen bis Ende 2008 abgeschlossen sein. „Bis dahin wird es aber noch viele Baubesprechungen geben“, meint Marianne Jöhrens.

 

Runde 100 Jahre


Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in der Harden-bergstraße 31, Foto: Jochen Eckel

Das Oberverwaltungsgericht feiert Geburtstag

In den Medien sorgt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) meistens durch seine Rechtsurteile für Schlagzeilen. So wurden von hier die Klagen von Luftfahrtunternehmen gegen die Schließung des Verkehrsflughafens Tempelhof abgewiesen. Am 21. September 2007 gab es jedoch einen ganz anderen Grund für Presseanfragen:
Den 100. Geburtstag.

Diese runde Zahl war denn auch für Jürgen Kipp, Präsident des OVG, ein Grund zum Feiern. Zahlreiche Gäste kamen und feierten das einhundertjährige Bestehen des Gebäudes in der Hardenbergstraße 31 in Berlin-Charlottenburg. Neben dem Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts a. D. Dr. Eckart Hien reisten sogar Mitarbeiter des polnischen Wojewidschaftsgerichts Poznan an. Auch die BIM gratulierte zum Säkulum und überreichte als Geschenk eine Bauzeichnung, die noch aus der Kaiserzeit stammt.

Einst für das Königlich-Preußische Oberverwaltungsgericht gebaut, fällten in dem Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg bereits das Bezirksverwaltungsgericht des Britischen Sektors und sogar das Bundesverwaltungsgericht ihre Urteile. Seit dem 1. Juli 2005 hat das OVG seinen Sitz in den würdevollen Mauern. Seither kümmert sich auch die BIM um den Erhalt und die Bewirtschaftung des Gebäudes. 

 

Gut gestärkt ans Werk


Bild von Helene Der am Arbeitsplatz
Detlef Grabbert, Vorsteher des Finanz-amtes Spandau, übergibt die Kantine an Jürgen Fettin, den neuen Mieter. Foto: Finanzamt Spandau

Kantine des Finanzamtes Spandau eingeweiht

Im Souterrain des Finanzamtes Spandau wünscht man sich jetzt wieder „Guten Appetit“. Die Kantine in der Nonnendammallee 15-21 ist frisch saniert und lädt die rund 330 Mitarbeiter des Hauses sowie externe Gäste zum Verweilen und Genießen ein.

Nach dem Geschmack von Finanzamtsvorsteher Detlef Grabbert sollte nach zwei Jahren des Leerstandes wieder eine gemütliche Atmosphäre in die Räume einkehren. Deshalb leitete die BIM Anfang 2006 die Reparatur der Heizung sowie unzählige Verschönerungsmaßnahmen ein. Dank der Maler- und Fliesen­legearbeiten durch den Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung erstrahlen Speisesaal und Küche nun wieder in frischem Glanz.

Erste Kostproben gab es am 1. August 2007, als Detlef Grabbert die Kantine offiziell an den neuen Kantinenmieter Jürgen Fettin übergab. Der ist bereits mit allen kulinarischen Wassern gewaschen. Zehn Jahre lang hatte er das Casino der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Behrenstraße bewirtschaftet, bis dieser Standort aufgegeben wurde. Zusammen mit drei Mitarbeitern möchte sich Jürgen Fettin jetzt bei den Gaumen des Finanzamtes Spandau einschmeicheln. Überzeugen will das Team mit einem abwechslungsreichen Wochenplan. Von Suppe über deutsche Hausmannskost bis hin zu Schonkost und exotischen Gerichten aus fernen Ländern bleiben keine Wünsche offen. 

 

Frischer Wind für Berliner Akten


Beispiel für eine moderne Archivanlage

Mit einem Pilotprojekt prüft die BIM die Vorteile eines zentralen Aktenarchivs

6,3 Kilometer ergäben allein sämtliche Dokumente in den Kellern, Büros und Lagerräumen des Finanzamtes Lichtenberg. So wie dieses Finanzamt ist jede Verwaltung des Landes Berlin bisher selbst für die Lagerung ihrer Akten zuständig. Zivilprozessakten müssen in den Amtsgerichten 70 Jahre lang, Erbscheine 100 Jahre und Bauanträge teilweise bis zum Abriss der entsprechenden Gebäude aufbewahrt werden. „Die Archivierung der Unterlagen an einer zentralen Stelle bietet viele Vorteile“, erklärt Götz Globisch aus dem Bereich Portfoliomanagement der BIM. Die Mietkosten von Lagerflächen sind niedriger als von Büroräumen, der Aufwand bei Umzügen verringert sich deutlich und für die Bediensteten des Landes Berlin würde sich die Brandgefahr erheblich verringern, wenn ihre Arbeitsplätze von den Papiermassen befreit würden.

Um frischen Wind in die Aktenlagerung zu bringen, hat die BIM das Pilotprojekt zur zentralen Archivierung ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, dass die Akten der Berliner Behörden zukünftig zentral in einem Gebäude vorgehalten und mit modernen Systemen verwaltet werden, startete das Projekt Ende August 2007. Dabei machten sich die Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der BIM Gedanken über das strategische Vorgehen. In den kommenden Monaten wird sich die Projektgruppe zunächst einen fachlichen Partner an Bord holen. Dieser Experte für Archivlogistik soll den genauen Bedarf an Lagerfläche, die Anforderungen an die benötigten Räumlichkeiten und schließlich den Prozess der Archivlogistik planen. Und so könnte schon bald „frischer Wind“ durch Berliner Akten wehen... 

 

Punkt © 2007 BIM GmbH