Die Hauptaufgabe der BIM ist der sinnvolle und gewissenhafte Umgang mit öffentlichen Gebäuden. Durch eine zentrale Verwaltung und Bewirtschaftung des Gebäudebestandes gestaltet das Unternehmen die Immobilienverwaltung des Landes Berlin effizienter und realisiert Einsparpotentiale. Damit verbunden ist eine besondere Verantwortung gegenüber dem Land Berlin.
Abbau des Sanierungsstaus
Als Immobilienverwalter nimmt die Gesellschaft aktiv an der Gestaltung des Stadtbildes teil und stellt den Berliner Bürgerinnen und Bürgern Gebäude zur Verfügung, die den Bedürfnissen des öffentlichen Lebens gerecht werden. Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von € 23 Mio. trugen allein im Jahr 2008 zum Abbau des Sanierungsstaus bei und schützten die landeseigenen Immobilien so vor Substanz- und Wertverlusten. Ob die Wiederbelebung des Standortes Alt-Friedrichsfelde 60 oder die Turmsanierung am Berliner Rathaus – die Projekte der BIM sind überall präsent.
Konsolidierung des Landeshaushaltes
Als Vermögensverwalter schafft die BIM ein Bewusstsein für die Werte der Gebäude und liefert so einen Beitrag zur Konsolidierung des Landeshaushaltes. Bis Ende 2008 gelang es der Gesellschaft bereits € 207 Mio. im Vergleich zum Basisjahr 2002 an Haushaltsmitteln für das Land Berlin einzusparen. Wesentliche Einsparungen erzielt die BIM vor allem durch Flächenoptimierungen und die damit verbundenen Umzugsmaßnahmen. So trägt das Unternehmen dazu bei, den Haushalt des Landes Berlin nachhaltig zu entlasten, was auch allen Bürgerinnen und Bürgern Berlins Nutzen bringt.
Flächenoptimierung
Durch die optimierte Flächennutzung können darüber hinaus oft Verwaltungsbereiche an einem Ort konzentriert werden, die vorher an anderen Orten untergebracht waren. Dies führt oft nicht nur zu Platzersparnis, sondern auch zur Überbrückung von räumlichen Distanzen und zu Synergieeffekten. So ergaben sich beispielsweise durch die Konzentration des Bezirksamtes Lichtenberg am Standort Alt-Friedrichsfelde 60 positive Effekte in Form von kürzeren Wegen für Mitarbeiter und Besucher. In der Turmstraße 21 in Moabit entstand gleichermaßen das Gesundheits- und Sozialzentrum mit Arztpraxen, Außenstellen von Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen. Der Einzug des Landesamtes für Gesundheit und Soziales 2009 in das Areal ergänzt den Standort ideal.